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Eine wohlhabende Geschäftsfrau saß unschuldig im Gefängnis. Als sie früher als gedacht freikommt, schmiedet sie Rachepläne. Doch wer hat ihren verhassten Mann umgebracht?

Eine wohlhabende Geschäftsfrau saß unschuldig im Gefängnis. Als sie früher als gedacht freikommt, schmiedet sie Rachepläne. Doch wer hat ihren verhassten Mann umgebracht?
Es ist ein zunehmender Trend im öffentlich-rechtlichen Fernsehen: Zahlreiche Serienproduktionen und Mehrteiler wurden in jüngerer Vergangenheit an einem einzigen Abend über den Äther geschickt. Das fesselt die Zuschauerinnen und Zuschauer im Idealfall über mehrere Stunden an die Bildschirme.
Das ZDF setzt am 18. Mai wieder auf solch eine Event-Programmierung: Der komplette Zweiteiler „Mama ist die Best(ie)“ läuft ab 20:15 Uhr, lediglich unterbrochen von einer halbstündigen Ausgabe des „heute journal“ um 21:45 Uhr. Die Ausstrahlung zieht sich damit bis 23:45 Uhr. Ganz schön lang für einen Montagabend! Wer mag, findet die bissige Komödie mit Adele Neuhauser in der Hauptrolle alternativ auch im Streaming-Angebot des Zweiten.
Die österreichische Charakterdarstellerin schlüpft im Werk von Regisseurin Ute Wieland in die Rolle der gefallenen High-Society-Lady Gloria Almeda. Diese lebte einst im Luxus, bis sie für den Mord an ihrem tyrannischen Ehemann Viktor (Bernhard Schir) in den Knast wanderte. Zwar hatte sie damals tatsächlich mit dem Gedanken gespielt, den Despoten beseitigen zu lassen. Allerdings zeichnet sie sich nicht für die Explosion der Gartenlaube verantwortlich, bei der ihr Gatte umkam und seine Geliebte Désirée Fischer (Miriam Fussenegger) schwer verletzt wurde.
Als Gloria nach zehn Jahren vorzeitig aus der Haft entlassen wird, ist sie fest entschlossen, die Person zu überführen, für deren Tat sie unschuldig hinter Gittern landete. Sie ist sich sicher: Die Mörderin oder der Mörder ist in ihrer dysfunktionalen Familie zu finden.
Ihre erwachsenen Kinder Leonie (Fanny Krausz) und Severin (Manuel Rubey), deren Partner und Viktors Bruder Gaston (Andreas Lust) staunen nicht schlecht, als sich Gloria wieder unverhofft in die Familienvilla einnistet. Sie darf das Haus wegen einer Fußfessel auch nicht verlassen und kann das dortige Geschehen genauestens beäugen.
Ihre „schrecklich netten“ Verwandten können zudem nicht ahnen, dass die Zurückgekehrte längst zwei ehemalige Mithäftlinge in die Familie und ihre Geschäfte eingeschleust hat. Diese versorgen sie mit Informationen, die sie der Wahrheit immer näher kommen lassen. Auch ihr ehemaliger geliebter Tono Pfeifer (Roland Koch), einst der Anwalt ihres Mannes, scheint Geheimnisse vor ihr zu verbergen. Ist etwa er der Täter?
Das Ensemble der deutsch-österreichischen Koproduktion von ZDF und ServusTV verstärken weitere prominente Schauspielerinnen wie Stefanie Stappenbeck, Elena Uhlig, Aglaiia Szyszkowitz, Edita Malovcic und Lara Mandoki. Das Drehbuch stammt von Uli Brée, der sich auch die Geschichten zu den ARD-Fernsehfilmen „Faltenfrei“, „Ungeschminkt“ und „Makellos“ mit Neuhauser ausgedacht hat.
Die Dreharbeiten zu „Mama ist die Best(i)e“ fanden bereits im Sommer 2024 in Österreich statt. Umgesetzt haben den 180-Minüter die Produktionsfirmen Mona Film und Tivoli Film.
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