Die französische Komödie „Wie die Mutter, so die Tochter“ amüsiert ab sofort im Heimkino. hitchecker.de verlost den Film mit Juliette Binoche und Camille Cottin in den Hauptrollen auf DVD. Die beiden spielen ein ungleiches Mutter-Tochter-Gespann, das mit Schwangerschaftshormonen zu kämpfen hat. Mehr...

Tochter schwanger, Mutter auch
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Die französische Komödie „Wie die Mutter, so die Tochter“ amüsiert ab sofort im Heimkino. hitchecker.de verlost den Film auf DVD.

Im Falle einer Trennung oder finanzieller Probleme ziehen erwachsene Kinder schon mal notgedrungen zurück ins elterliche Zuhause. In der französischen Komödie „Wie die Mutter, so die Tochter“ von Regisseurin und Drehbuchautorin Noémie Saglio verhält es sich allerdings genau andersherum:

Die arbeitslose Endvierziegerin Mado (Juliette Binoche) hat sich bei ihrer Tochter Avril (Camille Cottin) und ihrem Schwiegersohn Louis (Michaël Dichter) einquartiert. Die Rollen sind dabei klar verteilt: Die strukturierte Avril kümmert sich um alles. Sie bringt als Duftentwicklerin das Geld nach Hause, kümmert sich um die Einkäufe und den Haushalt. Louis will sich ganz auf seine Dissertation konzentrieren und Mado genießt einfach nur ihr sorgloses Leben.

Unverhoffte Schwangerschaft

Die jung gebliebene Mutter geht am liebsten Feiern und rebelliert wie ein Teenager, wenn es Schelte seitens Avril gibt. Entsprechend gering ist Mados Begeisterung, als ihre Tochter verkündet schwanger zu sein. Muss sie ihr Zimmer künftig etwa mit einem kleinen Schreihals teilen? Gegen den Frust hilft nur ein bisschen Amüsement. Da kommt Marc (Lambert Wilson), Mados Ex-Mann und Avrils Vater, gerade recht.

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Die feucht-fröhliche Nacht hat jedoch Konsequenzen: Auch Mado sieht noch mal Mutterfreuden entgegen. Jetzt ist es Avril, die ausflippt und knallhart zu einer Abtreibung rät. Mado verschweigt daher lieber mal, wer noch an dem „Schlamassel“ beteiligt war. Marc ließ sie nämlich damals sitzen, als sie mit 17 Jahren Avril unter ihrem Herzen trug.

Die schwierige Beziehung zwischen Mutter und Tochter droht mit den fortschreitenden Schwangerschaften mehr und mehr zu eskalieren: Die Hormone lassen vor allem Avril verrückt spielen und bringen ihren bislang so durchgeplanten Alltag gehörig durcheinander. Vielleicht mehr denn je braucht sie jetzt eine unterstützende Mutter an ihrer Seite. Doch gelingt es Mado, endlich Verantwortung zu übernehmen und für ihre Tochter da zu sein?

Viele Ungereimtheiten

„Wie die Mutter, so die Tochter“ nutzt den Mutter-Tochter-Zwist als Aufhänger für viele witzige und skurrile Momente. Eine Erklärung, warum die Beziehung zwischen Avril und Mado, die nicht mit-, aber auch nicht ohneeinander können, eigentlich so verkorkst ist, bleibt Saglio ihrem Publikum schuldig.

Warum verhält sich eine Frau kurz vor den Wechseljahren wie eine Jugendliche? Warum lässt sie sich von ihrer Tochter aushalten? Gibt sie ihr insgeheim die Schuld dafür, ihre Jugend verpasst zu haben? Warum verstehen sich sowohl Mado als auch Avril so gut mit Marc, obwohl er sie damals im Stich gelassen hat? Und wie kam es dazu, dass er doch wieder Teil ihres Lebens wurde?

Die Antworten auf all diese Fragen wären vermutlich nötig gewesen, um die familiären Konflikte im Detail aufzuschlüsseln. Der Film hätte dann aber wohl auch eine völlig andere Richtung eingeschlagen. Doch „Wie die Mutter, so die Tochter“ sollte eben eine typisch französische Komödie werden, die mit skurrilen Szenen beim Frauenarzt und lustigen Slapstick-Einlagen für kurzweilige Unterhaltung sorgt.

Glänzende Hauptdarstellerinnen

Die überspitzten Albernheiten gewinnen ihren Charme vor allem aus dem motivierten, eitellosen Spiel von Juliette Binoche („Chocolat“) und Camille Cottin („Call My Agent!“). Die beiden harmonieren prima, sind für die Rollen aber im Grunde zu alt besetzt: Binoche sieht blendend aus, geht aber selbst mit blondierten Haaren und jungem Outfit nicht mehr wirklich als 47 durch. Bei der 39-jährigen Cottin fällt es dagegen schwer, sie als 30-Jährige zu sehen.

Trotz solcher Ungereimtheiten, inhaltlicher Logiklücken und eines absehbaren Happy Ends macht „Wie die Mutter, so die Tochter“ viel Spaß. Wichtiger Hinweis: Den Abspann sollte man sich unbedingt komplett anschauen. Er hält noch ein paar nette Gags bereit.

„Wie die Mutter, so die Tochter“: Veröffentlichung am 25.01.2018 auf DVD (Prokino)

Gewinnspiel: Jetzt mitmachen und DVD abstauben

Auf hitchecker.de könnt ihr „Wie die Mutter, so die Tochter“ auf DVD gewinnen. Verlost werden zwei Exemplare unter allen Teilnehmern, die mit ihrer Lösung richtig lagen. Teilnahmeschluss des Gewinnspiels ist der 26. März 2018. Viel Glück!

Hinweis: Nach dem erfolgreichen Versand des Gewinnspielformulars erfolgt eine Empfehlung für einen anderen redaktionellen Beitrag.

Das Gewinnspiel ist inzwischen beendet. Die Gewinner werden in Kürze bekannt gegeben!

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