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Was man über Eiweißpulver wissen sollte

Was man über Eiweißpulver wissen sollte © TEXT-BAUER

Proteinshakes gelten als Geheimwaffe gegen überflüssige Pfunde und als effektives Hilfsmittel beim Muskelaufbau. Doch was muss beim Kauf von Pulverpräparaten unbedingt beachtet werden?

Eiweißprodukte erleben momentan einen richtigen Hype. Nicht nur in der Fitness- und Abnehmbranche boomen entsprechende Pulverpräparate. Auch immer mehr Lebensmittel setzen auf einen hohen Proteingehalt. Gerade im letzteren Fall ist das Ganze natürlich oft ein reiner Marketing-Trick, um den Verkauf anzukurbeln. Protein ist nicht gleich Protein.

Vor allem wenn Pulver und Shakes zum Einsatz kommen sollen, sei es für einen gezielten Muskelaufbau oder im Zuge einer Diät, gibt es etliche Punkte zu beachten. Es bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den erhältlichen Produkten. Ein entscheidende Rolle spielen dabei der Herstellungsprozess und die genauen Inhaltsstoffe.

Herstellungsverfahren ist entscheidend

Molkenprotein, auch Whey-Protein genannt, wird aus tierischer Milch gewonnen. Diese besteht generell aus Kasein und Molkeneiweiß. Bei der Käseherstellung wird das Kasein abgespalten und verarbeitet, während reines Molkeneiweiß als Flüssigkeit zurückbleibt. Es stehen nun etliche Optionen zur Wahl, um daraus ein verwendbares Präparat herzustellen.

Eines der aufwendigsten Verfahren ist die Hydrolyse, bei der wiederum verschiedene Hydrolysegrade möglich sind. Die Proteine werden dabei in ihre einzelnen Bausteine zerlegt. So können sie später einfacher und schneller vom Körper aufgenommen werden. Der Nachteil: Molkenprotein-Hydrolysate sind teuer in der Anschaffung und meist recht bitter im Geschmack.

Deutlich verbreiteter und günstiger ist die Herstellung von Whey-Protein-Konzentrat. Diese erfolgt in der Regel direkt in den Molkereien per Ultrafiltration. Das gewonnene Produkt verfügt meist über einen recht hohen Proteingehalt zwischen 75 und 80 Prozent. Die verbleibenden Fett- und Kohlenhydrateanteile bewegen sich auf einem niedrigen Level. Noch besser: Pulver aus Whey-Protein-Konzentrat löst sich gut in Wasser und Milch auf und punktet im Vergleich mit dem Hydrolysat auch im Geschmack. Ein Manko bleibt dennoch: Bei einer Laktoseintoleranz ist es leider nicht geeignet.

Molkenprotein-Isolat bei Laktoseintoleranz

Bei einer entsprechenden Unverträglichkeit empfiehlt sich ein Molkenprotein-Isolat, das nur einen vernachlässigbaren Laktoseanteil aufweist. Die Herstellung geschieht meist mittels einer Mikrofiltration, bei der keine Salze verwendet werden. Durch dieses Verfahren wird ein sehr hoher Proteingehalt von 90 bis 96 Prozent erreicht – bei minimalen Fett- und Kohlenhydrateanteil. Whey-Isolat hat sich daher auch bei Produkten durchgesetzt, die beim Abnehmen helfen sollen. Sie kosten allerdings mehr als Präparate auf Konzentrat-Basis.

Im Handel erhältlich sind viele Produkte, die auf einen ausgewogenen Mix aus Konzentraten, Isolaten und Hydrolysaten setzen. Doch Achtung: Diese enthalten möglicherweise auch überflüssige und zum Teil schädliche beziehungsweise kontraproduktive Zusatzstoffe. Kasein, Milchpulver, Gluten, Dextrin, L-Glutamin, Süßstoffe, pflanzliche Öle, Konservierungsstoffe oder gar Hormone haben nichts in einem Proteinpulver zu suchen.

Pflanzliche Alternativen für Veganer

Als Faustregel gilt: Fällt die Zutatenliste lang und übersichtlich aus, ist Obacht geboten. Die Investition in ein hochwertiges, möglichst reines Präparat lohnt sich. Sparen kann sich mit lästigen Verdauungsproblemen oder dem Ausbleiben der gewünschten Wirkung rächen.

Molkenproteine eignen sich übrigens nicht für Veganer oder bei einer Unverträglichkeit tierischer Eiweiße. Eine Alternative stellen hier Präparate mit pflanzlichen Proteinen dar, die man beispielsweise aus Erbsen, Soja, Reis oder Linsen gewinnen kann. Diese werden allerdings nicht so schnell vom Körper resorbiert wie Whey-Proteine.

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