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Beauty & The Beast: Eine Mystery-Soap mit Startschwierigkeiten

Beauty & The Beast: Eine Mystery-Soap mit Startschwierigkeiten © Paramount Home Entertainment

Die Serien-Neuauflage von "Beauty & The Beast" hat mit etlichen Startschwierigkeiten zu kämpfen. Dank einer Konzeptänderung kommt die Mystery-Soap aber doch noch in Fahrt. Staffel 1 gibt es neu auf DVD.

Nach dem Start im Oktober 2012 beim kleinen US-Network The CW waren sich die TV-Kritiker einig: Das Serien-Remake "Beauty & The Beast" sei ein potenzieller Neustart-Flop, der nach nur wenigen Episoden wieder eingestampft werde. Tatsächlich bot das unausgegorene erste Drittel der Debütstaffel viel Angriffsfläche: Die versprochene Neuauflage der 80er-Serie "Die Schöne und das Biest" mit Linda Hamilton und Ron Perlman in den Hauptrollen enttäuschte zunächst als routiniertes Crime-Procedural mit trashigen Mystery-Elementen und kitschigen Romantik-Szenen.

Inhaltliche Parallelen zur Vorlage und auch zum klassischen Märchenstoff sind kaum vorhanden: Die ehrgeizige New Yorker Polizistin Catherine Chandler (Kristin Kreuk) ermittelt mit ihrer Kollegin und besten Freundin Tess (Nina Lisandrello) in komplizierten Mordfällen. Einer davon bringt Catherine auf die Spur des vermeintlich toten Soldaten Vincent Keller (Jay Ryan).

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Als dieser plötzlich quicklebendig vor ihr steht, erkennt sie in ihm ihren Lebensretter: Als Teenager musste Catherine miterleben, wie ihre Mutter vor ihren Augen von zwei Männern erschossen wurde. Auch sie hätten die Kugeln getroffen. Doch ein geheimnisvolles Wesen hat sie damals vor den Killern beschützt.

Genmanipulierte DNA

Nun kommt heraus: Das Biest war Vincent, der sich aufgrund von genmanipulierter DNA quasi in ein tierisches Monster verwandelt, wenn sein Adrenalinpegel steigt. Catherine hört auf ihr Bauchgefühl und vertraut Vincent trotz seiner unberechenbaren, dunklen Seite. Dieser nutzt seine außergewöhnlichen Fähigkeiten fortan, um ihr bei ihren Einsätzen zu helfen.

Im Gegenzug bewahrt Catherine Vincents Geheimnis. Damit handelt sie sich jedoch zunehmend Schwierigkeiten auf dem Revier ein, weil sie sich immer tiefer in Lügen verstricken muss. Tödliche Gefahr droht zudem durch die Organisation Muirfield, die Jagd auf Vincent macht und sich auch für den Tod von Catherines Mutter verantwortlich zeichnet.

"Beauty & The Beast" erzählt die eigentliche Geschichte um Vincent, Catherines Familie und die undurchsichtigen Machenschaften Muirfields anfangs nur am Rande. Stattdessen stehen in den ersten Folgen typische, in sich abgeschlossene "Fälle der Woche" im Mittelpunkt. Nach den zahlreichen schlechten Kritiken und wegen konstant fallender Einschaltquoten entschieden sich die Showrunner aber schließlich dafür, sich auf die tragische Romanze zwischen Catherine und Vincent zu konzentrieren und ihre gemeinsame Geschichte fortlaufend und ohne Krimi-Allerlei zu erzählen.

Weg vom Fall der Woche

Eine weise Entscheidung: Erst nach der Konzeptänderung gelingt es der Serie, eine gewisse Eigendynamik und ein stimmiges Profil zu entwickeln. Auch wenn die Story weiterhin sehr konstruiert wirkt und mit zahlreichen absurden Wendungen aufwartet, stimmt endlich die Spannungskurve. Gut platzierte Cliffhanger am Ende der Folgen machen Lust weiterzuschauen. Als eine auf Hochglanz polierte Mystery-Soap für die weibliche Zielgruppe funktioniert "Beauty & The Beast" vor allem wegen der stimmigen Chemie zwischen "Smallville"-Star Kristin Kreuk und Waschbrettbauch-Beau Jay Ryan ("Terra Nova"). Beide sind sicherlich nicht die größten Schauspieltalente. Sie harmonieren in ihren Rollen aber deutlich besser als etwa Katie Cassidy und Stephen Amell, die in der CW-Serie "Arrow" ein sehr ähnlich gestricktes Liebespaar spielen.

In Sachen hölzerne Dialoge ist "Beauty & The Beast" aber mindestens so engagiert wie "Arrow". Vor allem in der deutschen Synchronisation wird es bei den Liebesschwüren zwischen Vincent und Catherine oftmals kitschig. Auch die sarkastischen Einzeiler von Vincents Kumpel J.T. (Austin Basis) wirken in der Übersetzung noch platter als im Originalton. Für Amüsement sorgen dagegen die bemühten Special-Effects und Horror-Masken, die wohl auf ein begrenztes Produktionsbudget zurückzuführen sind.

Quotenprobleme auch in Deutschland

Wer die kleinen und großen Schönheitsfehler der Serie akzeptiert und sich auf die seichte Mystery-Kost einlässt, wird vor allem in der zweiten, actionreichen Hälfte der ersten Staffel solide unterhalten. Trotz weiterhin mäßiger Einschaltquoten hat The CW "Beauty & The Beast" mittlerweile um eine dritte und vermutlich letzte Staffel verlängert. Hierzulande plant Sixx die deutsche TV-Premiere von Staffel 2 nach der aktuellen Wiederholung von Season 1. kabel eins will sie Serie wegen mangelnden Zuschauerinteresses bei der Erstausstrahlung nicht mehr ins Programm nehmen.

Neben allen 22 Folgen der ersten Staffel erhalten Fans auf der am 7. August erscheinenden DVD-Box noch ein paar obligatorische Extras: Mit dabei sind ein Staffelrückblick, zwei kurze Featurettes ("Einkleidung der Schönen", "Die Erschaffung des Biests") sowie entfernte Szenen und Bloopers.

Link: Offizielle Seite zur Serie bei Sixx

Veröffentlichung am 07.08.2014 auf DVD (Paramount Home Entertainment)

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  • Rezension zu:
    Beauty & The Beast: Die erste Season
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