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Finale Machtspiele im ''House Of Cards''

Finale Machtspiele im ''House Of Cards'' © Pandavision

Das große Serienfinale der britischen Politsatire "House Of Cards" amüsiert mit gemeinen Sprüchen und fiesen Intrigen. Da zieht auch die bissige Neuauflage mit Kevin Spacey den Kürzeren.

Die Netflix-Produktion "House Of Cards" ist aktuell einer der großen Kritikerlieblinge, was TV-Serien angeht. Was wenige wissen: Es handelt sich dabei um das Remake der gleichnamigen BBC-Reihe aus den 90ern, die hierzulande unter dem Titel "Ein Kartenhaus" nur unvollständig im Ersten ausgestrahlt wurde.

Mit reichlich Verspätung und im Zuge des Hypes um die US-Neuauflage hat es nun auch die dritte und finale Staffel der Originalserie zu einer deutschen Synchronisation gebracht. Die vier letzten Folgen von "House Of Cards" gibt es jetzt neu fürs Heimkino - inklusive eines Audiokommentars zur Auftaktepisode.

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Francis Urquhart zeigt erstmals Schwäche

Inhaltlich wirkt der Abschluss nicht ganz so durchdacht und komplex wie die vorausgegangenen Staffeln: Protagonist Francis Urquhart will sich als britischer Premierminister mit einem historischen Friedensvertrag für Zypern ein Denkmal setzen. Doch er hat nicht mit dem Widerstand aus den eigenen Reihen gerechnet - und mit seinen zunehmenden Selbstzweifeln.

Trotz der ungewohnten Schwäche, die einen gealterten Urquhart plötzlich ganz menschlich erscheinen lässt, kommen seine bissigen Kommentare auch diesmal nicht zu kurz. Intrigen werden in den oberen Reihen der britischen Regierung wieder groß geschrieben. Als Urquharts gefährlichster Feind erweist sich sein entlassener Außenminister Tom Makepeace. Wer gewinnt am Ende die Machtspielchen?

Noch fieser als das US-Remake

Auch wer aktuell die US-Version von "House Of Cards" verfolgt, kann sich getrost die britische Vorlage ansehen. Da die Handlung in einer anderen Zeit und in einem anderen Land spielt, bleiben wesentliche Überschneidungen aus. Ian Richardson übertrifft in seiner Paraderolle als Francis Urquhart die Neuinterpretation durch Kevin Spacey als Francis Underwood tatsächlich noch an Bösartigkeiten. An den typisch britischen, extra-gemeinen Humor kommt das Remake nicht heran.

Staffel 1 und 2 von "House Of Cards" sind bereits auf DVD und Blu-ray erschienen. Eine Komplett-Box mit allen 12 Folgen wurde bislang nur auf dem englischsprachigen Markt veröffentlicht. Wie so oft lohnt es sich, die Serie im Originalton zu schauen. Die deutsche Synchronistation ist zwar recht gelungen, auf Englisch kommen Urquharts Sprüche aber noch besser.

Link: Offizielle BBC-Seite

Veröffentlichung am 15.07.2014 auf DVD und Blu-ray (Pandavision)

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  • Rezension zu:
    House Of Cards - Staffel 3 (UK-Version)
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