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Die britische Version von "House Of Cards"

Die britische Version von "House Of Cards" © Pandavision

In der britischen Version von "House Of Cards" teilt Charakterdarsteller Ian Richardson ordentlich aus. Die Originalserie ist noch bissiger als das aktuelle US-Remake.

Politisch interessierte Serienfans haben sicherlich längst die US-Politsatire "House Of Cards" mit Kevin Spacey in der Hauptrolle für sich entdeckt. Was viele nicht wissen: Die aktuelle Produktion des amerikanischen Streaming-Portals Netflix basiert auf der gleichnamigen britischen Serie aus den 90ern, die wiederum nach dem Bestseller "Ein Kartenhaus" von Michael Dobbs entstand. Die ersten beiden Ministaffeln des Originals sind neu auf DVD und Blu-ray erschienen. Die dritte und letzte Staffel wird aktuell synchronisiert und findet in Kürze den Weg ins Heimkino.

Der Vergleich mit dem US-Remake fällt schwer. Zum einen spielen sich die politischen Machtkämpfe in einem anderen Land und zu einer völlig anderen Zeit ab. Zum anderen ist der 2007 verstorbene Hauptdarsteller Ian Richardson so ein ganz anderer Typ als Kevin Spacey - älter und in seiner Rolle als Fraktionschef Francis Urquhart durchaus noch ein wenig bissiger und fieser. Der Humor ist typisch britisch, sprich: schwarz und sehr trocken.

 

Lediglich in ihrer Inszenierung ähneln sich die beiden "House Of Cards"-Varianten, was nicht verwundert: Andrew Davies schrieb schon das Drehbuch für die britische Serie und fungiert nun auch als Autor und Produzent für die US-Version. Die große Gemeinsamkeit der Buchadaptionen: Immer wieder wendet sich der Protagonist direkt an die Zuschauer, um das Geschehen böse zu kommentieren.

Francis Urquhart hat reichlich Grund dazu, denn er fühlt sich betrogen. Der neue Premierminister aus den Reihen der Konservativen hat ihm zwar vor seinem Wahlsieg einen Ministerposten versprochen. Doch jetzt soll Urquhart nur Fraktionschef bleiben und die eigenen Reihen auf Linie halten. Nicht mit mir, denkt er sich und sinnt auf Rache. Wie gut, dass er alle schmutzigen Geheimnisse seiner Parteifreunde und politischer Feinde kennt! So kann er alle nach Belieben gegeneinander ausspielen.

Altes TV-Material auf Hochglanz gebracht

In der zweiten Ministaffel intrigiert Urquhart schließlich sogar bei den Royals: Der neue britische König stellt sich mit seinen Vorstellungen von einem sozialeren England offen gegen die konservative Regierung. Das passt Hardliner Francis natürlich so gar nicht in den Kram. Ihm ist jedes Mittel recht, dem königlichen Idealismus entgegenzuwirken.

Das amüsante politische Treiben wurde für die Blu-ray-Ausgabe von "House Of Cards" komplett digital remastered. So präsentiert sich das über 20 Jahre alte Bildmaterial in neuem Glanz. Als Extras gibt es Audiokommentare zur jeweils ersten Folge der Staffeln.

Link: Offizielle BBC-Seite

Veröffentlichung am 25.03.2014 auf DVD und Blu-ray (Pandavision)

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    House Of Cards (UK-Version)
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