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Shooter: Ein Scharfschütze schießt zurück

Shooter: Ein Scharfschütze schießt zurück © Paramount / Universal Pictures

In der US-Actionserie "Shooter" schlüpft Ryan Phillippe in die Rolle eines gejagten Scharfschützen, der in eine komplexe Verschwörung verwickelt wird. Staffel 1 erscheint am 15. Juni neu auf DVD.

Bob Lee Swagger (Ryan Phillippe) hat mit seiner Vergangenheit bei den US-Marines mehr oder weniger abgeschlossen. Gemeinsam mit seiner Frau Julie (Shantel VanSanten) und seiner kleinen Tochter Mary (Lexy Kolker) versucht er nach seinen traumatischen Kriegserlebnissen neu anzufangen. Eines Tages steht jedoch sein ehemaliger Captain Isaac Johnson (Omar Epps) vor der Tür und bittet ihn um einen Gefallen, den Bob kaum ausschlagen kann.

Es geht um die Sicherheit des US-Präsidenten: Es bestünden Hinweise auf ein geplantes Attentat bei einem öffentlichen Auftritt. Bob soll recherchieren, wie und von wo der Täter zuschlagen könnte. Zu spät erkennt der Waffenexperte, wie er mitten in eine fiese Falle tappt und zur Spielfigur einer Verschwörung auf höchster Regierungsebene wird.

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Plötzlich hält ihn die ganze Welt für einen Attentäter. Die CIA, Homeland Security, FBI-Agentin Nadine Memphis (Cynthia Addai-Robinson) und auch russische Agenten sitzen ihm im Nacken. Zwar gelingt Bob die Flucht, doch wie soll er bloß seine Unschuld beweisen? Schwer bewaffnet und entschlossen zieht der Ex-Soldat in seinen ganz persönlichen Krieg mit dem Schutz seiner Familie als oberstes Ziel.

Nach einem Roman von Stephen Hunter

Die Geschichte ist nicht ganz neu: Bei der ersten Staffel von "Shooter" handelt es sich um die Serienadaption des gleichnamigen Films aus dem Jahre 2007. Dieser basierte wiederum auf dem Bestseller "Im Fadenkreuz der Angst" von US-Autor Stephen Hunter von 1993. Für die TV-Version wurde die Handlung aktualisiert, auf zehn Episoden ausgedehnt und um etliche Figuren erweitert. Das passiert weitgehend ohne unnötige Längen.

Allein die actionreiche Inszenierung sorgt für ein hohes Tempo. Obligatorische Schießereien ziehen sich wie ein roter Faden durch die Folgen und sind recht brutal ausgefallen. Allzu gerne folgt die Kamera einer computeranimierten Kugel vom Gewehr bis zu ihrem unschönen Einschlag ins menschliche Fleisch.

Bobs komplexe Berechnungen, die er für den perfekten Schuss zuvor im Kopf überschlägt, werden zuweilen grafisch in die Szene montiert. Meistens wirkt das fehlplatziert, weil das Stilmittel einfach nicht konsequent zum Einsatz kommt. Zudem passt es nicht zum hitzköpfigen Swagger, der sonst spontan und aus dem Bauch heraus handelt. Die Leidenschaft für Waffen und seine Zielsicherheit liegen ihm einfach im Blut.

Der heimliche Star von "Shooter"

Ein aufgepumpter Ryan Phillippe spielt das Abziehbild eines tragischen Kriegshelden konstant mit einem Gesichtsausdruck, aber auch nicht schlechter als Mark Wahlberg im Kinofilm. Schauspielerin Cynthia Addai-Robinson ("Arrow", "Chicago Med") darf als FBI-Agentin zwischen den Stühlen aber deutlich mehr Facetten von sich zeigen und wird schnell zum heimlichen Star der Serie.

Omar Epps ("Dr. House", "Resurrection") bemüht sich, das Beste aus seiner Rolle als Johnson herauszuholen. Doch die Figur bleibt bis zum Schluss undurchsichtig, ihr Motiv unklar. Warum konnte der einst so pflichtbewusste Captain dermaßen vom rechten Weg abkommen?

Vielleicht erhalten die Zuschauer in Season 2 von "Shooter" (US-Start: 18. Juli 2017) konkretere Antworten auf diese Frage. Der Cliffhanger zum Ende von Staffel 1 deutet es jedenfalls an.

Schon mal besser gesehen

Zuvor kämpft sich Protagonist Swagger routiniert einem durchschaubaren Showdown entgegen: Natürlich geraten Frau und Kind noch in die Fänge seiner Gegenspieler und in tödliche Gefahr. Und natürlich gewinnt er noch das Vertrauen von Memphis, die schließlich an seine Unschuld glaubt und ihm helfen will, die Verschwörung gegen ihn aufzudecken.

Fans von "Quantico", "24", Homeland" und "Prison Break" werden sich von "Shooter" bestimmt gut unterhalten fühlen. Die Serie von John Hlavin folgt sehr ähnlichen Strickmustern, lässt dabei aber leider eigene Ideen vermissen. Das hat man alles so ähnlich schon mal besser gesehen.

"Shooter: Staffel 1": Veröffentlichung am 15.06.2017 auf DVD (Paramount)

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  • Rezension zu:
    Shooter: Staffel 1
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