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NCIS - New Orleans: Routiniertes Spin-off mit sympathischem Cast

NCIS - New Orleans: Routiniertes Spin-off mit sympathischem Cast © Paramount Home Entertainment

Krimi-Routine kurzweilig in Szene gesetzt: Die erste Staffel von "NCIS: New Orleans" unterhält jetzt auch im Heimkino.

Krimi-Procedurals stehen weiterhin hoch im Kurs bei den US-Zuschauern - erst recht, wenn sich die Fälle der Woche in einem bewährten Serienuniversum abspielen: Mit "NCIS: New Orleans" ging 2014 nach "NCIS: Los Angeles" das bereits zweite Spin-off von "Navy CIS" an den Start.

Obligatorischer Fall der Woche

Das Mutterformat befindet sich bereits in der 13. Staffel und führte das neue "New Orleans"-Team zunächst in einer Doppelfolge ein. Diese hat es zum Glück als Extra mit auf die erste DVD-Box zur Season 1 geschafft. Denn die eigentliche Pilotfolge der Ablegerserie geht direkt in medias res und lässt die Protagonisten ermitteln, ohne sie noch im Detail vorzustellen.

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Die Charaktere bleiben aber ohnehin einfach gestrickt und wirken gerade deshalb gleich vertraut: Special Agent Dwayne "King" Pride (Scott Bakula) ist der ruhende Pol und Leiter der NCIS-Crew in der atmosphärischen Jazz-Stadt. Unterstützung bekommt er von Draufgänger Christopher LaSalle (Lucas Black), der verschlossenen und neu ins Team gewechselten Meredith Brody (Zoe McLellan), der erfahrenen Forensikerin Loretta Wade (C.C.H. Pounder) sowie dem nerdigen Assistenten Sebastian Lund (Rob Kerkovich).

Gemeinsam klären die Profis auch die kniffligsten Morde und Verbrechen mit Navy- oder Marines-Verbindung auf. Gelegentlich kommt es dabei zur Zusammenarbeit mit den NCIS-Kollegen in Washington D.C.. King und Gibbs (Mark Harmon) verbindet eine alte Freundschaft.

Lockere Krimikost für nebenbei

Mehr muss man im Grunde nicht wissen, um sich in der Welt von "NCIS: New Orleans" zurechtzufinden. Die Serie ist durch und durch schematisiert, die einzelnen Folgen in der Regel abgeschlossen. So fühlen sich auch Quereinsteiger jederzeit gut aufgehoben. Wer mal eine Episode versäumt, hat wenig bis nichts verpasst.

Die obligatorischen Hintergrundgeschichten der Protagonisten gibt es zwar auch. Doch diese werden nur sehr sporadisch im Laufe der Staffel beleuchtet. Vor allem der sympathische Cast und die lockere Inszenierung retten die Serie vor langweiliger Crime-Beliebigkeit.

Manko der DVD-Veröffentlichung: Season 1 erscheint zweigeteilt. Kleiner Trost: Neben der Backdoor-Pilotfolge bieten die beiden Halbstaffelboxen etliche Featurettes und entfernte Szenen als weiteres Bonusmaterial.

Link: www.cbs.com/shows/ncis-new-orleans/

Veröffentlichung am 04.12.2015 auf DVD (Paramount Home Entertainment)

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  • Rezension zu:
    NCIS - New Orleans: Season 1
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