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Überflüssiges Horror-Sequel ohne Adrenalin-Kick

Überflüssiges Horror-Sequel ohne Adrenalin-Kick © Ascot Elite Home Entertainment

Der Independent-Horrorfilm "The Pact" überzeugte vor drei Jahren mit viel Atmosphäre. Das Sequel bleibt ein spannungsarmer Neuaufguss mit Dramaturgie-Problemen.

"Es ist noch nicht vorbei...", so lautet der deutsche Untertitel der Fortsetzung zum Haunted-House-Streifen "The Pact". Und das lag nahe: Die Low-Budget-Produktion von Nachwuchs-Regisseur Nicholas McCarthy aus dem Jahre 2012 mauserte sich zum kleinen Überraschungserfolg auf dem Sundance Film Festival und verkaufte sich gut auf DVD. Teil 2 war daher schnell beschlossene Sache.

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An den vielleicht nicht innovativen, dafür spannend inszenierten Vorgänger kommt dieser aber nicht heran. Das noch recht unerfahrene Regie- und Autorenduo Dallas Richards Hallam und Patrick Horvarth ist meilenweit vom guten Timing McCarthys entfernt. Die Schock- und Gruseleffekte bleiben in "The Pact 2" rar gesät und wurden dazu noch durchschaubar platziert.

Ist der Judas-Killer zurück?

Echte Gänsehautstimmung will sich zu keinem Zeitpunkt einstellen. Das liegt aber auch am insgesamt mangelnden Erzähltempo und der unentschlossenen Story: Zunächst wird die junge Tatortreinigerin June (Camilla Luddington) als neue Protagonistin eingeführt. Diese leidet zunehmend unter schrecklichen Visionen und Alpträumen, was immer wieder zu Konflikten mit ihrem Freund Daniel (Scott Michael Foster) führt.

Der junge Polizist ermittelt wie auch FBI-Agent Ballard (Patrick Fischler) in einer grausamen Mordserie. Jemand scheint den legendären Judas-Killer nachzuahmen, den Annie Barlow (Caity Lotz) aus Teil 1 zur Strecke gebracht hat.

Kurzes Wiedersehen mit Caity Lotz

June könnte ebenfalls in großer Gefahr schweben, wie Billard schon bald herausfindet. Denn sie erweist sich überraschend als Tochter des ersten Judas-Opfers Jennifer Glick. Als ihre Pflegemutter ermordet wird und es im Haus heftig zu spuken beginnt, sucht June Hilfe bei Annie. Kurzzeitig rückt die Hauptfigur aus dem Original noch einmal in den Vordergrund, um kurz vor dem Showdown gleich wieder abzudanken.

Die übersinnlichen Erscheinungen geraten plötzlich zur Nebensache und "The Pact 2" wird schließlich zum Psychothriller. Die zwei billigen Twists zum Finale sind ein verzweifelter Versuch, doch noch eine runde Sache aus der dünnen Geschichte zu machen. Zu allem Überfluss lässt ein bemühter Cliffhanger ein weiteres Sequel befürchten. Da bleibt nur ein Urteil: Schade, dass es nicht schon nach dem ersten Film vorbei war!

Link: www.ifcfilms.com/films/the-pact-2

Veröffentlichung am 02.01.2015 auf DVD und Blu-ray (Ascot Elite Home Entertainmnet)

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    The Pact 2: Es ist noch nicht vorbei...
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