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08/15-Thriller mit Halle Berry

08/15-Thriller mit Halle Berry © Universum Film

Halle Berry nimmt in "The Call: Leg nicht auf!" einen dramatischen Notruf entgegen und bekommt es mit einem psychopathischen Serienkiller zu tun. Ein 08/15-Thriller, den man nicht gesehen haben muss...

Für ihre Leistung im Independent-Drama "Monster's Ball" erhielt Halle Berry 2002 einen Oscar. Seither hat der Hollywood-Star in erstaunlich vielen unterdurchschnittlichen Filmen mitgespielt. Man denke an die missglückte Comic-Adaption "Catwoman" (2004) oder den zähen Hai-Streifen "Dark Tide" (2012), der hierzulande wegen geringer Erfolgsaussichten direkt auf DVD und Blu-ray veröffentlicht wurde. Auch der neu fürs Heimkino erhältliche Thriller "The Call: Leg nicht auf!" mit Halle Berry als heldenhafte Protagonistin ist nur der Kategorie bemühtes B-Movie zuzuordnen.

Regisseur Brad Anderson gelingt es zwar durch eine rasante Inszenierung, Spannung aufzubauen und auf weiten Strecken solide Unterhaltung zu bieten. Doch die tiefen Logiklücken des hanebüchenen und klischeegetränkten Drehbuchs von Richard D'Ovidio kann er so nicht einmal halb füllen. Zu viele Zufälle, haarsträubend unrealistische Aktionen und völlig überzogene Charaktere machen die durchkonstruierte Geschichte zu einer einzigen Lachnummer.

Eine Telefonistin ist schlauer als die Polizei

So muss ausgerechnet die traumatisierte Telefonistin Jordan (Halle Berry) in einer Notrufzentrale das Leben eines von einem durchgeknallten Psychopathen (Michael Eklund) entführten Mädchens (Abigail Breslin) retten. Der Teenager liegt verängstigt im Kofferraum des fahrenden Kidnapper-Autos und wählt die 911 über sein Prepaid-Handy.

Jordan versucht ihr am anderen Ende der Leitung weiterzuhelfen und beizustehen. Parallel dazu macht sich die Polizei auf die Suche nach dem Wagen. Der Entführer scheint dieser trotz seines Wahnsinns und diverser Kurzschlusshandlungen immer einen entscheidenden Schritt voraus. Als Jordan dann auch noch die telefonische Verbindung zum Opfer verliert, zieht sie auf eigene Faust los.

Welch Überraschung: Anders als der große Polizeisuchtrupp ist sie auf Anhieb erfolgreich und spürt das düstere Versteck des Irren auf. Todesmutig stürzt sie sich auf den Killer. Kann sie das Leben der Jugendlichen und auch ihr eigenes retten?

Fragwürdiges Ende und obligatorische Extras

Das ist natürlich nur eine rhetorische Frage. Der Ausgang von "The Call" lässt sich schon nach der ersten Viertelstunde des Films erahnen. Lediglich wie genau der Täter am Ende büßen muss, erstaunt dann doch etwas: Ein unglaubwürdiger Selbstjustiz-Schlussakt trübt noch einmal den Gesamteindruck und lässt nun selbst die Titelheldin moralisch scheitern.

Wer nach dieser Enttäuschung wirklich noch Lust auf mehr hat, kann sich den 36-minütigen DVD-Extras widmen. Das Bonusmaterial umfasst Featurettes, geschnittene sowie erweiterte Szenen, ein alternatives Ende und Trailer.

Link: www.thecall-film.de

Veröffentlichung am 06.12.2013 auf DVD (Universum Film)

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    The Call
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