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Düstere Action mit den Turtles

Düstere Action mit den Turtles © Paramount Home Entertainment

Die Turtles melden sich nun auch im Heimkino zurück. Dem Reboot aus der Action-Schmiede von Michael Bay mangelt es vor allem am Charme und Witz des Originals.

Opulent inszenierter Action-Trash gehört spätestens seit "Transformers" in die Hand von US-Produzent Michael Bay. Sein Mitwirken beim Kino-Reboot der "Teenage Mutant Ninja Turtles" lag daher nahe. Gemeinsam mit Regisseur Jonathan Liebesman ("World Invasion: Battle Los Angeles") brachte Bay Michelangelo, Raphaelo, Leonardo und Donatello zurück auf die große Leinwand.

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Mit Erfolg: Das kurzweilige CGI-Spektakel spielte gut das Dreifache seiner Produktionskosten von 125 Millionen US-Dollar ein. Vermutlich war es die Neugier der weltweit großen "Turtles"-Fangemeinde, die trotz zahlreicher negativer Kritiken für volle Kinosäle sorgte. Bereits im Vorfeld wurde das Drehbuch zum Film etliche Male umgeworfen, nachdem es wegen einer zu freien Interpretation der Original-Story um die mutierten Schildkröten Proteste beim Testpublikum gab.

Original-Story nur leicht variiert

Die finale Version des Skripts aus der Feder von André Nemec, Eban Daugherty und Josh Appelbaum bleibt daher nah an der altbekannten "Tutles"-Saga: Vier Pizza mampfende, hochgradig pubertiernde Mutanten-Schildkröten, die nach italienischen Malern der Renaissance benannt sind, leben in der Kanalisation New Yorks. Dort bildet sie eine ebenfalls mutierte Ratte namens Splinter zu Ninja-Kämpfern aus.

Ihr Können ist bald gefragt, denn der machthungrige Bösewicht Shredder (Tohoru Masamune) und seine Gefolgschaft versetzen die Stadt in Angst und Schrecken. Die ehrgeizige TV-Reporterin April O'Neil (Megan Fox) und ihr Kameramann Vernon (Will Arnett) sind den Verbrechern dicht auf den Fersen. Sie staunen nicht schlecht, als sie bei ihren Recherchen Bekanntschaft mit den vier Kampf-Schildkröten machen.

Die Details der Geschichte sind im Grunde unwichtig, der Plot bleibt austauschbar. Im Vordergrund stehen klar die knallharten Actionszenen und atemberaubenden Spezialeffekte. Hier gibt sich der Film überraschend düster und brutal. In diesen Momenten nimmt er sich selbst viel zu ernst: Es fehlt die Selbstironie, der Witz und der Charme des Kinofilms aus den 90ern, selbst wenn mitunter ein paar bemüht komische Sprüche und Gags eingestreut werden.

Nichts für junge Turtles-Fans

Auch die Turtles selbst wirken zumindest optisch recht furchteinflößend. Die ganz junge Zielgruppe, die vielleicht durch die aktuelle "Turtles"-Animationsserie auf Nickelodeon auf die Comic-Helden aufmerksam geworden ist, sollte daher nicht unbedingt am Heimkino-Abend teilnehmen.

"Teenage Mutant Ninja Turtles" erscheint am 5. März auf DVD, Blu-ray und Blu-ray 3D. Wer zu beiden letzteren Ausgaben greift, kommt nicht nur in den Genuss eines gestochen scharfen Bildes. Die Blu-rays enthalten auch deutlich mehr Extras als die DVD-Variante, die nur drei kurze Featurettes zu bieten hat.

Ein Sequel zu "Teenage Mutant Ninja Turtles" soll übrigens 2016 in die Kinos kommen. Vielleicht präsentieren sich Michaelangelo, Donatello und Co dann etwas familienfreundlicher und amüsanter als im rasanten, aber doch halbherzigen Vorgänger.

Link: www.ninjaturtles-film.de

Veröffentlichung am 05.03.2015 auf DVD, Blu-ray und Blu-ray 3D (Paramount Home Entertainment)

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