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Spannungsarmer SciFi-Horror im Dokustil

Spannungsarmer SciFi-Horror im Dokustil © WVG Medien

Das Schicksal der Welt liegt im B-Movie "Outpost 37" in den Händen weniger Soldaten, die sich mächtigen Alien-Gegnern stellen müssen.

Wenn es nach Newcomer-Regisseur und Drehbuchautor Jabbar Raisani geht, wartet eine düstere Zukunft auf die Menschheit: Im Jahre 2021 wird die Erde von schwer bewaffneten Aliens, den "Heavies", angegriffen. Nach etlichen Jahren Krieg unter US-Führung gelingt es zwar, die Außerirdischen wieder in die Flucht zu schlagen. Doch einige wenige Heavies bleiben zurück und stellen auch noch im Jahre 2033 eine Bedrohung dar.

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Die Aliens haben sich vorwiegend in die Region an der afghanisch-pakistanischen Grenze zurückgezogen. Dort ist eine Gruppe tapferer Soldaten im "Outpost 37" stationiert, die fast täglich mit Angriffen der Heavies, aber auch der aufständischen Einheimischen rechnen muss.

Ausgerechnet als ein Kamerateam den Außenposten besucht, um den Einsatz der Kämpfer zu dokumentieren, überschlagen sich die Ereignisse. Eines verdeutlicht sich dabei immer mehr: Die Heavies scheinen eine neue Invasion zu planen. Können die Soldaten vom Outpost 37 die Katastrophe verhindern?

Hölzerne Soldaten-Interviews

Als Zuschauer von "Outpost 37 - Die letzte Hoffnung der Menschheit" steht man der Beantwortung dieser Frage ziemlich gleichgültig gegenüber. Die Probleme des Streifens werden schon nach wenigen Minuten offensichtlich: Die Inszenierung der Geschichte im Doku-Stil erstickt jegliche Spannung im Keim.

Anfängliche Szenen mit der Wackelkamera bringen immerhin noch ein bisschen Tempo ins Geschehen. Die eingeschobenen Interview-Sequenzen mit den einzelnen Soldaten erweisen sich jedoch als Totalausfälle. Mehr als dämliche Kommentare oder überflüssige Klischee-Floskeln geben die Macho-Abziehbilder nämlich nicht von sich.

Zum mehr oder weniger spektakulären Showdown hin reduziert Raisani die Doku-Elemente und wartet lieber noch mit ein paar überschaubaren CGI-Effekten auf. Diese sind für eine Low-Budget-Produktion ganz okay ausgefallen. Ein paar bewusste Kameraaussetzer bei Kämpfen mit den Heavies versuchen, Mankos charmant zu überspielen.

Auch visuell eine Enttäuschung

Trotz der eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten wäre aber sicher mehr drin gewesen: Raisani hat bislang hauptsächlich als Visual Effects Supervisor für Produktionen wie "Game of Thrones" und "Fantastic Four" gearbeitet. Dafür enttäuschen die halbherzigen Spezialeffekte durchaus.

Eine Empfehlung als Regisseur und Autor kann man dem Emmy-Gewinner im Falle von "Outpost 37" leider auch nicht aussprechen. Seiner offensichtlichen Irakkrieg-Allegorie mangelt es schlichtweg an Tiefgang und relevanten Charakteren.

So dünn wie die Story und die Figuren bleibt auch das Bonusmaterial der DVD-Ausgabe: Mehr als ein kurzes Making-of und ein paar entfernte Szenen haben es nicht auf die Disc geschafft.

Link: www.ifcfilms.com/films/alien-outpost

Veröffentlichung am 27.02.2015 auf DVD und Blu-ray (WVG Medien)

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  • Rezension zu:
    Outpost 37: Die letzte Hoffnung der Menschheit
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