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ImageRanger: Neue Software zur Fotoverwaltung im Test

ImageRanger: Neue Software zur Fotoverwaltung im Test © XtSense / TEXT-BAUER - Screenshot

Das neue Fotoverwaltungsprogramm ImageRanger kämpft noch mit ein paar Kinderkrankheiten. hitchecker.de hat die Software in der PC-Version unter die Lupe genommen.

Digitale Fotografie hat einen entscheidenden Haken: Es darf immer noch ein Schnappschuss mehr sein. So sammeln sich im Laufe der Jahre Massen an Bilddateien an. Da geht der Überblick schnell verloren. Wer ihn behalten will, kommt um eine Software zur Fotoverwaltung nicht herum.

Für PC und MAC ist die noch recht neue Anwendung ImageRanger aus dem Hause XtSense für 39 US-Dollar, also knapp 35 Euro erhältlich. Die Software-Lizenz gilt nur für einen Rechner. Für zwei Lizenzen fallen Kosten in Höhe von umgerechnet etwa 70 Euro an.

Probleme bei großem Fotoarchiv

Konkurrenzprodukte mit ähnlichem Funktionsumfang sind da zum Teil günstiger oder sogar als Freeware zu haben. Vor allem eines kann ImageRanger laut Website-Angaben aber besser als die Mitstreiter: Die Software sei spezialisiert darauf, große Fotoarchive auf internen oder externen Speichermedien mit Tausenden von Fotos zu bewältigen.

Genau hier stieß sie aber bereits zu Beginn unseres Tests an ihre Grenzen. Nach der selbstbewussten Ansage hat es hitchecker.de gewagt, sogleich ein etwa 2 GB großes Fotoarchiv durch den ImageRanger indexieren zu lassen.

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Sowohl der Ausleseversuch von einer Netzwerkfestplatte als auch von einer per USB angeschlossenen Festplatte scheiterte nach längerer Wartezeit, in der das Programm den Rechner ziemlich ins Schnaufen brachte: Die Benutzeroberfläche fror schließlich bei knapp über 50 Prozent des zu erfassenden Fotomaterials ein. Mit einer kleinen Auswahl des Archivs, das direkt auf der internen Festplatte abgelegt wurde, verlief Anlauf Nummer 3 nach einem Neustart erfolgreich.

Schnelle Suchergebnisse

Nach Indexierung eines Achivs ist es möglich, die enthaltenen Fotos mit ImageRanger zu organisieren und zu filtern. Bilder können, soweit noch nicht geschehen, mit Geo-Tags und auch mit Keywords, Personen-Tags und Bewertungen versehen werden. Auf diese Weise lassen sich später schnell bestimmte Motive suchen und finden. Die Software spürt auf Wunsch zudem Grafiken, Fotos in schlechter Qualität, Duplikate und Dokumenten-Scans im Archiv auf.

Immerhin: Wenn ImageRanger ein Archiv einmal eingelesen hat, werden Suchergebnisse schnell ausgeliefert. Der Clou: Durch die Filteroptionen stehen Fotos aus verschiedenen Unterordnern in einer gemeinsamen Übersicht zum Bearbeiten bereit.

Wenige Optionen zur Fotobearbeitung

Neben Editiermöglichkeiten für die Metadaten bietet das Programm grundlegende Werkzeuge zur Fotobearbeitung. Hier beschränkt es sich aber wirklich nur auf das Allernötigste (Größe, Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Drehen, Spiegeln, Schwarz/Weiß, Sepia, Vignette, Auto-Optimierung). Es empfiehlt sich, Optimierungen in der Vollbild-Ansicht auszuführen, um Details besser auszumachen.

Wenn es darum geht, eine Vielzahl an Fotos auf einmal zu bearbeiten (Größe, Keyword-Entfernung, Metatdaten löschen, Farbgebung, Kontrast optimieren), zu verschieben oder zu kopieren, beherrscht der ImageRanger auch Stapelverarbeitung.

Programmoberfläche nur auf Englisch

Doch all das können andere Programme zur Bildverwaltung mindestens genauso gut oder eben besser. Der Teufel steckt wie so oft im Detail: So gelang es hitchecker.de partout nicht, eine Thumbnail-Übersicht an ausgewählten Fotos auszudrucken. Das Preview-Fenster erscheint nur ganz kurz, verschwindet dann aber auf Nimmerwiedersehen und gedruckt wird rein gar nichts.

Ein weiterer Haken: Auch wenn damit geworben wird, dass die Software in Deutschland entwickelt wurde, bleibt sie den Anwendern eine deutsche Benutzeroberfläche schuldig. Vieles ist zwar selbsterklärend, doch eine Übersetzung aus dem Englischen wäre so einfach umsetzbar gewesen. Da haben preislich vergleichbare Programme wie der Photo Commander 16 von Ashampoo (ca. 21 Euro) oder der Photo Manager Deluxe von Magix (49,99 Euro) klar die Nase vorn.

Mehr Infos zum Programm: www.imageranger.com

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  • Produkttest zu:
    ImageRanger Pro Edition
  • Redaktionswertung:
    Redaktionswertung
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Kommentare  

#1 hitchecker.de 2019-04-22 10:55
Der Hersteller hat die Redaktion inzwischen darüber informiert, dass die in unserem Test beschriebenen Performance-Probleme der Software nun ausgebügelt seien.
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