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Produktneuheiten für Reviews gesucht / Exciting products wanted for reviews

M-Audio BX5 D3: Studiomonitor für den kleinen Geldbeutel

M-Audio BX5 D3: Studiomonitor für den kleinen Geldbeutel © TEXT-BAUER

M-Audio richtet sich mit dem BX5 D3 Studiomonitor an sparsame Kreative mit Heimstudio-Plänen. Der Preis für ein grundsolides Boxenpaar ist nahezu unschlagbar.

Hobbyproduzenten, DJs und Musiker, die sich ein kleines Homerecording-Reich einrichten wollen, müssen sich früher oder später den Kopf über Studiomonitore zerbrechen. Das sind Lautsprecher, die im Gegensatz zu regulären Hi-Fi-Boxen möglichst mit einem neutralen, unverfälschten Klang aufwarten und weder die Höhen noch die Tiefen betonen sollten. Nur so lässt beim Abmischen von Musik oder anderen Audioprojekten präzise arbeiten. Mögliche Fehler sind bei einer flachen Frequenzwiedergabe leichter herauszuhören.

Profis predigen oft, unter 500 Euro seien keine vernünftigen Studiomonitore auszumachen. Doch gerade im Low-Budget-Bereich hat sich in den letzten Jahren viel getan. Auch günstige Nahfeldmonitore werden ambitionierten Ansprüchen durchaus gerecht. Natürlich klingen sie nicht so brillant wie das Equipment der Top-Produzenten. Dafür sind sie erschwinglich.

Top-Verarbeitung und zeitloses Design

Das gilt vor allem für den aktiven Studiomonitor BX5 D3 aus dem Hause M-Audio. Das Paar kostet knapp unter 200 Euro. Dafür gibt es 5 Zoll große Speaker in Top-Verarbeitung. Die schwarz-dunkelgrauen Boxen bestehen aus MDF-Platten mit Vinyl-Laminierung und wirken sehr massiv. Der Tieftöner besitzt eine Membran aus Kevlar, der Hochtöner eine aus Seide.

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Das schlichte, kantenlose Design des M-Audio BX5 D3 erweist sich als zeitlos-edel. Die Monitore dürften sich optisch prima in jedes Umfeld einfügen, egal ob sie im semiprofessionellen Heimstudio oder im Büro platziert werden. Auf dem Schreibtisch könnte es aber trotzdem eng werden, zumal die Monitore für ein gutes Klangerlebnis optimal positioniert werden sollten.

LED hilft bei der Positionierung

Der Abstand von der Wand muss mindestens 30 Zentimeter betragen. Die gedachte Verbindungslinie zwischen Boxen und dem Kopf ergibt im Idealfall ein gleichseitiges Dreieck, wobei sich die Ohren am besten auf Höhe zwischen Tief- und Hochtöner befinden. Um all diese Bedingungen zu 100 Prozent umzusetzen, empfiehlt sich die zusätzliche Investition in Lautsprecherständer.

Fehlt es dafür an Platz, bietet der BX5 D3 Kompromiss-Lösungen: Im Lieferumfang befindet sich ein Akustikpad aus Schaumgummi, das den Monitor von der Unterlage, etwa dem Schreibtisch, akustisch entkoppeln soll. Für einen besseren Effekt hätte dieser aber durchaus dicker ausfallen können.

Ziemlich praktisch und hilfreich ist dagegen die kleine LED zwischen Hoch- und Tieftöner. Sie leuchtet am intensivsten, wenn die Boxen im optimalen Abhörwinkel aufgestellt wurden. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, die Studiomonitore in unmittelbarer Nähe zur Wand zu platzieren, kann mit den akustischen Abstandreglern auf der Rückseite dieser nachjustiert und der Bass abgedämpft werden.

Auffallend starke Wärmeentwicklung

Der BX5 D3 besitzt hinten zudem einen XLR-Eingang für symmetrische und unsymmetrische Audioquellen, einen Stereo-Klinkeneingang (6,35 mm) sowie einen stufenlosen Lautstärkeregler und einen Powerschalter. Leider verfügt der Monitor über keinen Standby- oder Energiesparmodus.

Im Betrieb fällt eine schnelle Wärmeentwicklung auf. Schon nach gut 20 Minuten fühlen sich die Rückseiten der Boxen extrem heiß an: Ein Grund mehr, sie nicht zu nah an die Wand zu stellen!

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Ist die Herausforderung der bestmöglichen Positionierung im Raum gemeistert, kommt es endlich zur wesentlichen Frage: Kann der Sound der M-Audio Monitore überzeugen?

Erstaunlich viel Druck und Lautstärke

Eine Beurteilung fällt hier natürlich immer ein Stück weit subjektiv aus. Es kommt eben auf die individuellen Ansprüche und Bedürfnisse an. Die in einigen anderen Reviews bemängelte Bassleistung des BX5 D3 konnte hitchecker.de nicht feststellen. Wir empfanden die tiefen Frequenzen sogar als leicht dominant, vor allem bei elektronischer Musik.

Gesang und Sprache blieben jedoch immer präsent und klar. Gerade hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied zu herkömmlichen Multimedia- oder Hi-Fi-Lautsprechern: Dröhnt dort der Bass, gehen Stimme gerne mal im brummigen Soundbrei unter. Mit den BX5 D3 Boxen lässt sich etwa beim Abmischen von Songs mit Fokus auf Gesang und Raps oder auch von sprachlastigen Podcasts besonders gut arbeiten.

Für ihre verhältnismäßig kompakte Größe verblüffen die Studiomonitore mit reichlich Druck und Volumen. Auch bei höherer Lautstärke wird der Klang nicht wesentlich verfälscht oder verzerrt.

Natürlich darf man keine über doppelt so teuren Monitore zum direkten Vergleich heranziehen. Doch angesichts des günstigen Preises liefert M-Audio hier eine wirkliche solide Qualität ab, die vielen Einsteigern und auch semiprofessionellen Produzenten ausreichen dürfte.

Technische Details zum M-Audio BX5 D3: www.m-audio.de/bx5-d3

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    M-Audio BX5 D3
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