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FoneCopy: Software für den Datenumzug aufs neue Smartphone

FoneCopy: Software für den Datenumzug aufs neue Smartphone © bhv Publishing GmbH

Die Windows-Software FineCopy hilft beim Datenumzug auf ein neues Smartphone oder Tablet. Bis zum tatsächlichen Kopiervorgang stolpert der Nutzer über kleinere Mankos.

Wie kann ich die wichtigen Daten meines alten Smartphones oder Tablets auf mein neues Gerät übertragen? Diese Frage dürfte so manchen, technisch weniger versierten Otto Normalverbraucher überfordern. Die PC-Anwendung FoneCopy verspricht eine unkomplizierte Lösung für das Problem. Doch geht es wirklich so einfach?

Installation mit kleinen Hürden

Schon bei der Installation gilt es einige Hürden zu überwinden: Noch ehe diese tatsächlich startet, will FoneCopy via Pop-up zu einer Registrierung inklusive Newsletter-Abo drängen und etliche personenbezogene Infos abfragen. Immerhin lässt sich die Datensammelaktion überspringen und die Installation kann endlich beginnen.

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Danach müssen die Seriennummer und eine gültige E-Mail-Adresse eingegeben werden, um die Vollversion von FoneCopy freizuschalten. Wer die Software auf CD-ROM erworben hat, darf an dieser Stelle tatsächlich eine 64-stellige (!!!) Nummer eintippen. Benutzerfreundlichkeit sieht definitiv anders aus. Auch einige deutsche Hinweistexte lesen sich wie eine holprige Übersetzung durch den Google Translator.

Nach dem Programmstart irritiert sogleich eine weitere Benachrichtigung: Diese fordert dazu auf, die neueste Version von iTunes auf dem Rechner zu installieren. Dabei kann die Software doch noch gar nicht wissen, ob Daten von oder auf ein Apple-Gerät mit iOS Betriebssystem übertragen werden sollen.

Geräte via USB anschließen

Der Anschluss der Geräte erfolgt erst im nächsten Schritt: Zuerst soll das Quellgerät, dann das Zielgerät per USB-Kabel mit dem Rechner verbunden werden. In der Programmoberfläche sind beide Smartphones bzw. Tablets als Grafik dargestellt.

FoneCopy erkennt die Geräte automatisch. Bevor der Kopiervorgang startet, muss auf diesen allerdings die Entwicklungsoption "USB-Debugging" manuell aktiviert werden. Beim hitchecker.de Test mit zwei Android-Smartphones (Wiko / Samsung) forderte das Programm außerdem dazu auf, die Installation nicht näher erklärter Treiber zu bestätigen. Dies wollte auch nach mehrmaligem Klicken nicht klappen. Ein entsprechender Hinweis poppte immer wieder auf. Als wir die Smartphones noch einmal ab- und dann wieder anschlossen, funktionierte die Treiberinstallation endlich.

Kontakte und Mediendaten übertragen

Das Programm lässt dem Anwender die Wahl, welche Daten übertragen werden sollen: Unterstützt werden Kontakte, Fotos und andere Medien. Es ist nicht möglich, App-Daten zu kopieren.

Die Übertragung der Daten erfolgte im Test zwar ohne weitere Probleme. Im Falle zweier Android-Geräte macht FoneCopy allerdings weniger Sinn. Via manueller Kopie oder Cloud-Synchronisierung hätte man die betreffenden Daten vermutlich schneller aufs Ziel-Smartphone gebracht.

Beim Wechsel von Android auf iOS oder iOS auf Android wäre ein manuelles Kopieren schon kniffliger. Hier erweist sich FoneCopy als praktischer Helfer. Gleiches gilt für den Datentransfer von Apple-Gerät zu Apple-Gerät. Die Software umgeht das iTunes-Problem, dass vorhandene Daten von der neuen Synchronisierung überschrieben werden. Schließlich sollen keine schönen Fotoerinnerungen oder Kontakte verloren gehen!

Datenretter bei defektem Gerät

FoneCopy verspricht sogar, als Retter in der Not bei beschädigten Smartphones und Tablets zu fungieren. In vielen Fällen könne die Software die Daten über den Computer sicherstellen, wenn das Gerät etwa nach versehentlichem Fallenlassen nicht mehr bedienbar sei.

Wir fragen uns allerdings: Wie soll bei einem Android-Gerät mit defektem Touchscreen das "USB-Debugging" noch aktiviert werden? So ganz kaputt darf es also sicher nicht sein, um FoneCopy als Datenretter einsetzen zu können.

Fazit: Für wen lohnt sich FoneCopy?

Die Kopier-Software kostet 29,99 Euro. Diese Investition lohnt sich durchaus, sobald ein iPhone oder iPad als Quell- oder Zielgerät vorliegt. FoneCopy läuft allerdings nur unter Windows und nicht auf dem Mac.

In Sachen Funktionsumfang und Benutzerfreundlichkeit darf der Software-Vertrieb bhv bei diesem Preis gerne noch nachbessern. Die ganzen Pop-ups und Installationshinweise zu Beginn sowie die unglücklichen Übersetzungen sind gerade für unerfahrene Anwender unnötige Herausforderungen.

Mehr Infos zur Software bei bhv: www.bhv.de/bhv-produkte/fonecopy.html

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