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CrazyTalk Animator 3: Einfach 2D-Animationen erstellen

CrazyTalk Animator 3: Einfach 2D-Animationen erstellen © Reallusion

Egal ob für Einsteiger oder Profis: Der CrazyTalk Animator 3 ist in Sachen 2D-Animationen eine sehr gute Wahl. hitchecker.de verlost Software-Lizenzen.

Beim CrazyTalk Animator 3 (CTA3) handelt es sich eine umfangreiche Software aus dem Hause Reallusion für die Erstellung von 2D-Animationen. Diese ist sowohl für den PC als auch für den Mac verfügbar. Die Standard-Version gibt es bereits für knapp 60 Euro.

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Unser Test beruht auf der "Pipeline"-Variante des Programms für den PC. Zum Preis von 259 Euro bringt diese genügend Werkzeuge und Vorlagen mit, um mit dem CTA3 professionelle Animationen umzusetzen. Das können witzige Cartoons sein, aber auch Animationen für Präsentationen und Schulungen.

Riesige Arbeitserleichterung für Profis

Dank der aufgeräumten und schlicht designten Arbeitsoberfläche wird Laien der Einstieg ins Programm erleichtert. Es kann sogleich viel ausprobiert und entdeckt werden. Allein der große Funktionsumfang der Software erfordert allerdings eine ausgiebige Einarbeitungszeit. Das Erstellen von Animationen wird schnell zur komplexen Angelegenheit. Das weiß jeder, der sich schon einmal mit der Thematik auseinandergesetzt hat.

Der CTA3 erweist sich vor allem für bereits geübte Anwender aufgrund vieler Automatisierungen als riesige Arbeitserleichterung: Gängige Bewegungsmuster können beliebig auf selbst erstellte Charaktere, Grafiken oder Texte angewendet und angepasst werden.

Die Bewegungsabläufe basieren auf Knochengerüsten, die je nach Figur aus dem Vorlagenarchiv ausgewählt oder frei erstellt werden. So lassen sich vor allem eigene Entwürfe mit verhältnismäßig geringem Aufwand und in wenigen Arbeitsschritten zum Leben erwecken. Praktisch sind vor allem die unzähligen Templates, die typische Gesten und Tätigkeiten wie Rad- und Motorradfahren, Reiten oder einfach nur Gehen auf beliebige Cartoon-Protagonisten übertragen.

Großer Pool an praktischen Vorlagen

Einsteiger sollten sich noch keinen Kopf über eigene Figuren zerbrechen. Im mitgelieferten Vorlagen-Pool finden sie etliche menschliche und tierische Animationshelden. Auch die Auswahl an verschiedenen Szenerien, Requisiten und passenden Soundeffekten dürfte für erste kreative Versuche vollkommen ausreichen.

Wer sich im Detail ins Programm einarbeiten will, findet auf der Websites des Herstellers eine Online-Hilfe sowie ausführliche Video-Tutorials. Einzelne Funktionen und Arbeitsschritte werden dort verständlich erklärt. Kleines Manko: Bislang stehen die Anleitungen nur auf Englisch zur Verfügung. Die Software selbst verfügt jedoch über eine komplett deutsche Menüführung.

Welch professionelle Ansprüche der CAT bedienen will, zeigt sich allein durch das in der dritten Programmversion hinzugekommene Gesichtssystem: Dieses ermöglicht eine geschmeidige, realistische Mimik, die bis ins kleinste Detail individualisiert werden kann. Perfektionisten dürfen sich allein mit den Gesichtsausdrücken stundenlang beschäftigen, um ihren Figuren so einen einzigartigen Charakter zu verleihen.


Quelle: YouTube - © Reallusion

Schneller Rechner ist ein Muss

Je umfangreicher und komplexer ein Animationsprojekt wird, desto höher sind natürlich die Anforderungen an das genutzte System. Um vernünftig mit der Software arbeiten zu können, empfiehlt sich ein PC mit leistungsstarker CPU, minimal 4 GB RAM und einer guten Grafikkarte (z.B. Nvidia GeForce 9800 GX2, ATI Radeon HD 4890 Series) mit mindestens 1 GB Videospeicher. Wie bei allen anspruchsvollen Multimedia-Anwendungen gilt: Es darf von allem gerne mehr sein.

Spätestens wenn es zum Rendern fertiger Animationen kommt, wird der Rechner so richtig gefordert. Der Export eines Projekts erfolgt als Videofile in den gängigsten Formaten oder als Bildsequenz. Der CrazyTalk Animator 3 unterstützt natürlich auch Full HD und 4K. Der Produktion von sendetauglichem Videomaterial steht damit nichts im Wege.

Fazit: 2D-Animation leicht(er) gemacht

Interessant dürfte das Programm vor allem für ambitionierte Vlogger sein: Diese bekommen für unter 300 Euro ein bezahlbares und dennoch professionelles Animationstool zur Hand. Die Einarbeitung erfordert trotz der hohen Benutzerfreundlichkeit etwas Mühe und Zeit.

Doch der Einsatz lohnt sich: Mit zunehmender Routine lassen sich 2D-Animationen verhältnismäßig einfach umsetzen. Für Einsteiger bietet sich die günstige Standard-Version zum Reinschnuppern an.

Mehr Infos zum CrazyTalk Animator 3: www.reallusion.com/de/crazytalk-animator

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