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Chris Isaak mit dem Soundtrack zum Aufräumen

Chris Isaak mit dem Soundtrack zum Aufräumen © Vanguard Records

Der Herzensbrecher mit der Elvis-Tolle ist zurück: Chris Isaak veröffentlicht ein neues Album mit Lovesongs und geht als Juror zu „X Factor Australia“.

Man sagt, Aufräumen und Putzen habe therapeutische Wirkung. Hilft das bisschen Haushalt vielleicht auch über Liebeskummer hinweg? Einen Versuch ist es wert. Wie wäre es mit passender Musik dazu? US-Songwriter Chris Isaak empfiehlt ausdrücklich, seine neuen Songs unbedingt nach einer Trennung zu hören, „wenn man das Haus aufräumt“.

Für sein nunmehr 13. Album, das hierzulande am 19. Februar erscheint, verspricht der 59-Jährige viel Abwechslung: Es seien einige düstere, aber auch lustige und romantische Titel auf „First Comes The Night“ zu finden. Der Longplayer entstand zusammen mit den Produzenten Paul Worley (Lady Antebellum) und Dave Cobb (Jason Isbell) sowie Isaaks langjährigem Weggefährten Mark Needham (The Killers). Ein Großteil der Studioaufnahmen fand in Nashville statt. Die Country-Metropole hat Isaaks Sound entsprechend beeinflusst.

Lovesongs als Markenzeichen

Doch im Wesentlichen bleibt sich der Kalifornier treu: Wie schon seit Mitte der 1980er sorgt der Sänger mit handgemachten, atmosphärischen Lovesongs vor allem bei der Damenwelt für Gänsehaut. Unvergessen bleibt sein großer Hit „Wicked Game“ inklusive des knisternden Videoclips mit Supermodel Helena Christensen.

Warum schreibt er eigentlich so viele Herzschmerz-Stücke? Das wollte auch CBS News in einem kürzlichen Interview von Chris wissen. „Liebe oder fehlende Liebe ruft einfach das meiste Gefühl auf dieser Welt hervor. Emotionaler kann es nicht werden, als wenn dein Herz gebrochen wird“, so die simple, aber gut nachvollziehbare Antwort des Stars.

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So richtig gute, zeitlose Liebeslieder schüttelt man allerdings nicht alle Tage aus dem Ärmel. Fast sechs Jahre hat sich Isaak für neue, selbstgeschriebene Songs Zeit gelassen. Sein Album „Beyond The Sun“ aus dem Jahre 2011 konzentrierte sich zuletzt auf Rock'n'Roll-Coverversionen und verstand sich als eine Hommage an Sam Philips und dessen legendäres Label Sun Records.

Casting-Juror mit Elvis-Tolle

Chris Issak probiert sich einfach gerne aus und nimmt sich auch mal Zeit für neue Herausforderungen: Nach Ausflügen in die Schauspielerei und Engagements als Synchronsprecher heuert der talentierte Allrounder nun als Juror in der australischen Version von „X Factor“ an. Beim Casting werden sich bestimmt einige Kandidaten an „Wicked Game“ versuchen... und kläglich scheitern.

Vermutlich kann kein anderer Sänger den Refrain des Klassikers so herzzerreißend jammern wie sein Originalinterpret. Issaks noch immer perfekt sitzende Elvis-Gedächtnistolle macht ihm garantiert auch kein Newcomer so schnell nach.

Link: www.chrisisaak.com

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