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Spectre und Meltdown: Schnelltest für Windows

Spectre und Meltdown: Schnelltest für Windows © Ashampoo / Windows - Screenshot

Mit einer kostenlosen Software des Herstellers Ashampoo lässt sich schnell und einfach überprüfen, ob ein Windows-Rechner durch die Sicherheitslücken Spectre und Meltdown gefährdet ist.

Seit dem Bekanntwerden von Spectre und Meltdown herrscht große Unsicherheit. Denn es heißt, nahezu alle Geräte mit modernen Prozessoren seien von den Sicherheitslücken betroffen – angefangen vom Smartphone bis hin zum Notebook und Desktop-PC.

Für Rechner mit Windows als Betriebssystem hat Microsoft relativ schnell ein Skript für die Powershell geliefert. Per Eingabeaufforderung kann man testen, ob ein Computer gefährdet ist. Ungeübte PC-Anwender mögen damit aber vermutlich schon überfordert sein.

Sicherheitscheck für Windows

Einfacher geht es mit einem Tool des Software-Herstellers Ashampoo: Der Spectre Meltdown CPU Checker greift ebenfalls auf die Microsoft-Prüfroutine zurück, erfordert aber keinerlei Eingaben. Das Programm muss lediglich von der Ahampoo-Website heruntergeladen werden und ist danach ohne Installation startbereit.

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Auf Klick liefert das schlanke Programm ein Ergebnis in Sachen Spectre- und Meltdown-Sicherheitslücke. Gerade weil die meisten Prozessoren betroffen sind, ist es nicht unwahrscheinlich, dass in beiden Fällen eine potenzielle Verwundbarkeit des Systems festgestellt wird. Ashampoo verweist dann auf eine Infoseite mit verständlichen Tipps und Hinweisen, wie die Sicherheitslücken beseitigt werden können.

Es bietet sich generell an, alle Windows-Updates herunterzuladen und zu installieren. Zudem sollten die auf dem Rechner genutzten Browser auf Aktualisierungen überprüft werden. Auch das Aufspielen eines aktualisierten Grafiktreibers kann für die Absicherung des Computers von Bedeutung sein.

Die Bedrohung bleibt

Die empfohlene Installation einer neuen Prozessor-Firmware (BIOS) ist bei einigen Rechnern gar nicht möglich: Viele Hersteller stellen noch keine Updates bereit, welche die Sicherheitslücken berücksichtigen. Gerade bei älteren Prozessoren stellt sich die Frage: Wird es diese überhaupt geben? So will Intel vorerst nur Prozessoren ab 2013 absichern.

Microsoft hat widerum ein Windows-Sicherheitsupdate für Computer mit AMD-CPUs gestoppt, das viele Systeme komplett lahmgelegt hat.

Man stelle also fest: Einen 100-prozentiges Kraut gegen Meltdown und Spectre ist bislang noch nicht gewachsen. Anwender müssen sich in Geduld üben.

Download-Tipp: Ashampoo Spectre Meltdown CPU Checker

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