Popstar Mika kommt mit seinem experimentierfreudigen Album „Hyperlove“ im Gepäck auf Tour. In Deutschland schaut der „Grace Kelly“-Sänger aber nicht vorbei.

Von TEXT-BAUER
Mika - Hyperlove
Mika meldet sich mit neuem Sound zurück / © Sacha Cohen

Popstar Mika kommt mit seinem experimentierfreudigen Album „Hyperlove“ im Gepäck auf Tour. In Deutschland schaut der „Grace Kelly“-Sänger aber nicht vorbei.

Lange nichts gehört von Mika – allerdings nur hierzulande. Während der britische Musiker mit den libanesischen Wurzeln in Deutschland zuletzt 2015 mit seinem Longplayer „No Place In Heaven“ in den Charts platziert war, lief es im europäischen Ausland weiterhin gut.

Vor allem in Frankreich ist Michael Holbrook Penniman, wie der Star mit bürgerlichem Namen heißt, sehr populär. Sein französischsprachiges Werk „Que ta tête fleurisse toujours“ erreichte dort 2023 Platz 5 und Goldstatus. In Belgien kletterte die Scheibe sogar bis auf Platz 3.

Ganz viel Retro-Clubatmosphäre

Mit dem am 23. Januar veröffentlichten Album „Hyperlove“ bemüht sich der 42-Jährige nun wieder um ein internationales Publikum und beweist dabei Mut für Neues. Schon die beiden vorab veröffentlichten Songs „Modern Times“ und „Immortal Love“ stellten klar: Es wird deutlich elektronischer im Soundkosmos von Mika.

Ein Großteil seines neuen Materials kommt clubtauglich daher. Die EDM-Elemente klingen stark nach Syntie-Pop der 80er und frühen 90er. Kein Wunder: Bei der Produktion wurde fast ausschließlich auf Analog-Equipment zurückgegriffen. Einmal mehr arbeitete Mika mit Nick Littlemore von Empire Of The Sun zusammen.

Indie-Pop statt Mainstream

Bei den Vocals geht er Künstler durchaus ein Wagnis ein: Seine markante Stimme, die Hits wie „Grace Kelly“ und „Relax, Take It Easy“ prägte, wird immer wieder gepicht, entfremdet sowie mit Autotune versehen. Dennoch schimmern auch weiterhin die von Mika gewohnten griffigen Pop-Melodien durch. Komponiert hat er alle Songs zunächst am Klavier.

Die Kontraste gehören zum Konzept von „Hyperlove“: Es geht um die Elektrizität zwischen menschlichen Bedürfnissen, dem Verlangen sowie der Fantasie und der riesigen Maschine, die durch Technologie, Gemeinschaft und der Realität geformt wird. Das klingt ein bisschen kryptisch und geheimnisvoll – ganz wie die Tracks. Mit diesen kehrt Mika dem Mainstream nicht vollends den Rücken, bewegt sich aber klar in Richtung Indie-Pop.

Auf seiner anstehenden Tour durch Europa und Nordamerika wird der Künstler aber natürlich auch seine bekannten Ohrwürmer aus den letzten 20 Jahren anstimmen. Konzerte in Deutschland sind bislang allerdings nicht geplant.

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Quelle: YouTube / Mika

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