Zahlreiche Nominierungen bedeuten noch lange keinen Siegeszug: Die Grammy Awards 2026 hielten so einige Überraschungen bereit.
Bei der 68. Grammy-Verleihung, die am vergangen Sonntagabend in Los Angeles über die Bühne ging, hat Bad Bunny Geschichte geschrieben: Sein Werk „DeBÍ TiRAR MáS FOToS“ wurde als bestes Album des Jahres ausgezeichnet. Erstmals hat eine rein spanischsprachige Produktion in dieser Kategorie gewonnen. Der Puerto-Ricaner kritisierte wie etliche andere anwesende Künstlerinnen und Künstler die US-Einwanderungsbehörde ICE.
Hip-Hop-Star Kendrick Lamar heimste die meisten Trophäen ein – fünf an der Zahl. Er wurde etwa für die beste Aufnahme des Jahres („Luther“) und das bestes Rap-Album („GNX“) geehrt. Der 38-Jährige gewann als erster männlicher Künstler zweimal hintereinander in der Sparte „Single des Jahres“. Insgesamt war er für neun Grammys nominiert.
Preise für Billie Eilish, Lady Gaga und Olivia Dean
Billie Eilish triumphierte mit „Wildflower“: Der Track, den sie gemeinsam mit ihrem Bruder Finneas geschrieben hat, wurde zum Song des Jahres gekürt. Die 24-Jährige polterte bei ihrer Danksagung ebenfalls gegen ICE: „Niemand ist illegal auf gestohlenem Land. Fuck ICE!“ Für ihre Worte erntete sie viel Applaus im Saal.
Dreifach ausgezeichnet wurde Superstar Lady Gaga: Ihr Longplayer „Mayhem“ konnte sich als bestes Pop-Vocal-Album durchsetzen. Die Single „Abracadabra“ schlug die nominierte Konkurrenz in den Kategorien „Beste Dance-Pop-Aufnahme“ und „Beste Remix-Aufnahme“ (für den „Gesaffelstein Remix“).
Die britische Neo-Soul-Sängerin Olivia Dean freute sich über einen Grammy als beste Newcomerin, ihre 34-jährige US-Kollegin Amy Allen über den Preis als beste Songwriterin. Gegen Lady Gaga, Sabrina Carpenter, Chappell Roan und Justin Bieber siegte Lola Young mit „Messy“ in Sachen beste Pop-Solo-Darbietung.
Enttäuschung für Sabrina Carpenter und Justin Bieber
Überraschend gingen auch der Dalai Lama für sein Hörbuch „Meditations: The Reflections Of His Holiness The Dalai Lama“ und Steven Spielberg für seine Beteiligung als Produzent am Musikfilm „Music For John Williams“ als Grammy-Gewinner hervor. Letzterer hat damit EGOT-Status erreicht. Das heißt, er kann alle wichtigen US-Unterhaltungspreise sein Eigen nennen (Emmy, Grammy, Oscar und Tony).
Der weltweite Hit „Golden“ aus dem Netflix-Animationsstreifen „KPop Demon Hunters“ erwies sich als erste K-Pop-Produktion, die jemals bei den Grammys ausgezeichnet wurde. Der Titel gewann als bester Song für visuelle Medien.
Unerwartet leer aus gingen Sabrina Carpenter, die insgesamt sechsmal nominiert war, und Justin Bieber bei vier Nominierungen. Die Grammys werden jährlich von den rund 13.000 Mitgliedern der Recording Academy verliehen.
„DeBÍ TiRAR MáS FOToS“ von Bad Bunny zu gewinnen
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