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Wildhart: Shine

Wildhart: Shine © Gaphals / Cargo

Ist das noch Pop oder läuft das schon unter Kunst? Auf jeden Fall muss man dem schwedischen Trio Wildhart einen Platz in der Indie-Schublade freiräumen. Denn seine sphärisch-experimentellen Elektro-Tracks sind definitiv nichts für den Geschmack des breiten Publikums.

Das Debüt-Album "Shine" wird vor allem geprägt durch den gespenstischen, zuweilen sehr leidvollen Gesang von Frontfrau Ylva Holmdahl. Ihre Stimme kämpft sich durch einen unterkühlten Synthie-Dschungel und wird begleitet von verspielten Beats und Percussions.

Uptempo-Stücke wie "Shake Off" und "Is It Possible" grooven unruhig, während sich Tiefenentspanntes wie "Broken Flowers" und "Fantasy" zum Chillen eignet. Die zweite Hälfte des Lonplayers vertreibt die anfänglich depressive Stimmung zumindest ein wenig: "Stuck In A Second", "We Made Up A Dream" und der Titelsong geben sich gefälliger und tanzbarer.

Von klassischen Ohrwürmern kann man hier aber nicht sprechen. Wer Acts wie Little Dragon, The XX und FKA Twigs mag, findet vermutlich am ehesten einen Zugang zur sperrigen und sehr eigenwilligen Wildhart-Soundwelt. (Veröffentlichung: 18.11.2016)

Mehr Infos zur Band: www.wildhart.se

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