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Marc O'Reilly: Morality Mortality

Marc O'Reilly: Morality Mortality © Roger Woolman

Der Ire Marc O'Reilly ist ein Tausendsassa, eigentlich studierter Arzt, aber in erster Linie Vollblutmusiker. Gemeinsam mit seinem Bruder Pierre hat er das Elektro-Projekt R am Start. Im Alleingang stimmt er allerdings ganz andere Töne an: Nach zwei Veröffentlichungen in Eigenregie zelebriert er seinen entschleunigten Blues-Rock und seine reduzierten Folk-Balladen jetzt erstmals beim Major-Label Virgin Records.

Mit seinen mal kratzigen, mal entspannten und immer stark verhallten Gitarrensongs erinnert er an Künstler wie Hozier, James Bay und Bon Iver. Vielleicht leidet er noch ein wenig mehr als seine Kollegen. Vor allem die erste Hälfte des Albums ist von einer depressiv-düsteren Stimmung geprägt. Die ruhigen Titel "Three & One" und "Secret" zum Schluss klingen versöhnlicher und hoffnungsvoller.

Das Problem an "Morality Mortality": In geballter Form schlagen die introvertierten Songs O'Reillys sehr aufs Gemüt und verleihen dem Longplayer durchaus einen zähen Charakter. Es braucht etliche Hördurchgänge, bis Melodiefetzen hängen bleiben. Die musikalischen Geschichten des nachdenklichen Songwriters sind definitiv keine Ohrwürmer, sondern Momentaufnahmen zum Träumen und Mitleiden. (Veröffentlichung: 28.10.2016)

Mehr Infos zum Künstler: www.marcoreillymusic.com

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