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Jan Sievers: Neue Heimat

Jan Sievers: Neue Heimat © Kick-Media Music

Vor sechs Jahren begann Jan Sievers eine durchaus vielversprechende Pop-Karriere mit seinem balladenstarken Solodebüt "Abgeliebt". Trotz passabler Chartsplatzierung schien der Trierer Songwriter nicht zufrieden mit dem damaligen Status Quo. Er trennte sich von seinem Label, seinem Management und seinem Verlag, um noch einmal ganz von vorne anzufangen.

Diesmal nahm er die Sache selbst in die Hand und organisierte über 20.000 Euro per Crowdfunding, um an einem neuen Album arbeiten zu können. Seit 2013 hat Sievers an "Neue Heimat" gebastelt. Die CD erscheint nun am 14. Oktober mit 15 Songs. Seinen Pop-Sound bereichert der Sänger diesmal mit reichlich Streicher-Opulenz. Dazu schmettert er griffige Melodien, die allerdings genau wie die Texte viel zu sehr ins Schlagereske abrutschen.

Jan singt vom Suchen und Finden der Liebe und des Glücks im Leben. Dabei schreckt er vor abgenutzten Metaphern, kitschigen Plattitüden und allzu naheliegenden Reimen nicht zurück. So ist statt Tiefgang nur nettes Geplänkel angesagt. Eine Einladung in die nächste Carmen-Nebel-Show dürfte demnächst folgen. (Veröffentlichung: 14.10.2016)

Mehr Infos zum Künstler: www.jan-sievers.de

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Kommentare  
#2 Alex 2016-10-13 21:48
Ich habe die Songs von "Neue Heimat" jetzt zum großen Teil schon live gehört und kann auch absolut nicht sehen, wo Jan Sievers hier Tiefgang vermissen lässt. Das Album, die Musik und die Texte haben mehr Zeit verdient, als es vermutlich gedauert hat, die Rezension zu verfassen. Vor allen Dingen ist es spannend zuzuhören, was Jan Sievers selbst zu den Songs zu sagen hat
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#1 Magdalena 2016-10-12 09:02
Das sehe ich nicht so. Wo sind bei Titeln wie "Spreng meine Brücken", "Mach neu" oder "Amerika" die Plattitüden?

Das riecht nach schnell durchgeskippt, statt zugehört.
Schade, so wird man keinem Album gerecht. Egal, von welchem Künstler.

MfG,
Magda
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