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Schandmaul: Leuchtfeuer

Schandmaul: Leuchtfeuer © Universal Music

Randzielgruppe war gestern: Schandmaul aus München haben sich längst von der Mittelalter-Folk-Rock-Formation zum Mainstream-Act gemausert. Mit ihrem Album "Unendlich" kletterte die Band bis auf Platz 2 der deutschen Charts. Einen weiteren Schritt in Richtung Kommerz geht es mit dem neuen Werk "Leuchtfeuer", das die klassischen Mittelalter-Themen und auch die härteren Gitarrenriffs weiter zurückfährt.

Die traditionelle Instrumente, darunter Dudelsack, Flöten und Fiedeln, bleiben erhalten. Songs wie das Titellied, das im Refrain an den 80er-Hit "The Riddle" von Nik Kershaw erinnert, streben jedoch nach zeitgemäßem Pop- und Schlager-Appeal. Die Sagen von der Loreley und Jack O'Lantern, aber auch die wahren Schicksale der Jungfrau von Orleans und des bayerischen Volkshelden Schachermüller-Hiasl dienten Schandmaul diesmal als Inspirationsquelle.

In "Zu weit allein" wird die Einsamkeit in einer Beziehung angesprochen. Keine Geringere als die finnische Sängerin Tarja Turunen stimmt hier mit ein. Ihr Akzent ist charmant, die Nummer aber doch arg theatralisch geraten. Die Pathos- und Balladenüberdosis auf "Leuchtfeuer" erweist sich durchaus als anstrengend. Es fehlt an Schmackes, Tempo und Gitarrengewalt. (Veröffentlichung: 16.09.2016)

Mehr Infos zur Band: www.schandmaul.de

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