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Hella Comet: Locust Valley

Hella Comet: Locust Valley © David Visnjic

Das neue Album von Hella Comet will nicht gefallen, es will anders sein. Das Indie-Quartett aus der Steiermark experimentiert auf "Locust Valley" mit Rock-, Punk- und Pop-Elementen.

Eine durchgehende Gitarrengeräuschkulisse im Hintergrund verleiht den einzelnen Stücken Atmosphäre, lässt sie bedrohlich wirken. Der Gesang von Frontfrau und Bassistin Lea Sonnek spukt säuselnd und verhallt durch die oft dissonanten, unnahbaren Arrangements. Klassische Songstrukturen sind nur schwer auszumachen - am ehestens noch auf der zweiten Albumhälfte.

Dann drängen sich zunehmen rockige Riffs in den Vordergrund, die etwas greifbarer für die Hörer sind und zumindest einen minimalen Anhaltspunkt darstellen. Das in der CD-Mitte platzierte "Midsummer Heat" entpuppt sich als die mit Abstand massentauglichste Nummer.

Doch auch hier verweigern es Hello Comet partout, aus ihrer ganz eigenen, vernebelten Soundwelt auszubrechen. Das ist einerseits authentisch und originell. Andererseits machen es so viele Ecken und Kanten extrem schwer, einen Zugang zur Musik der Band zu finden.

Wer mit musikalischen Randgenres wie Noise Rock und Shoegaze etwas anfangen kann, wird die Österreicher aber vermutlich abfeiern. (Veröffentlichung: 08.09.2016)

Link: www.hellacomet.com

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