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Osta Love: The Isle Of Dogs

Osta Love: The Isle Of Dogs © Osta Love / RecordJet

Progressive Rock im Stil der 70er prägte noch das düstere Debüt von Osta Love. Nun will die deutsche Band um die beiden Heidelberger Tobias Geberth und Leon Ackermann mit einem sehr eigenwilligen Mix aus Rock, Jazz, Pop und Barock (!) punkten. Das experimentierfreudige Quartett verzettelt sich dabei recht schnell auf dem neuen Album "The Isle Of Dogs". Die ständigen rhythmischen und stilistischen Brüche innerhalb der Songs bringen zwar Abwechslung, aber auch eine Menge Unruhe ins Spiel. Bei dem ständigen Hin und Her fällt es schwer, sich auf die einzelnen Titel einzulassen. Auf instrumentaler Ebene passiert so viel im Hintergrund, dass der Gesang fast störend wirkt. Geberths säuselnd-jamernde Stimme dürfte ohnehin polarisieren, auch wenn sie durchaus zu den melancholisch-verträumten Melodien passt. Besonders langweilig plätschert das jazzige "Black Beacon Sound" und auch für das 16-minütige "Translucent Engineering" braucht man Durchhaltevermögen. Das überlange Finale unterstreicht aber noch einmal die Qualitäten der Bandmitglieder als Instrumentalisten. Die insgesamt gelungenen Solo-Einlagen machen die Scheibe vor allem für Jazz-Freunde hörenswert. (Veröffentlichung: 27.11.2015)

Link: www.ostalove.com

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