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Ryan Adams beherrscht die solide Songwriter-Routine meisterhaft

Ryan Adams beherrscht die solide Songwriter-Routine meisterhaft © Sony Music

Bewährte Songwiterkost von Ryan Adams kann auch ohne Überraschungen überzeugen.

US-Songwriter Ryan Adams galt bislang als überaus produktiver Musiker mit mindestens einer Album-Veröffentlichung pro Jahr. Diesmal hat es jedoch länger gedauert: Der letzte Longplayer "Ashes & Fire" liegt gut drei Jahre zurück. Adams nutzte die ungewohnte Pause zum einen, um seine Gesundheits- und Suchtprobleme in den Griff zu bekommen. Zum anderen investierte er Zeit und Geld in den Ausbau seines eigenen Studios und Labels.

Ein zwischenzeitlich mit Eagles-Produzent Glyn Johns fertiggestelltes Werk wollte Adams nicht veröffentlichen, da er mit dem Ergebnis nicht zufrieden war. Die Zusammenarbeit mit Mike Viola, der auch schon Adams Ehefrau Mandy Moore produziert hat, funktionierte besser. Ryans selbst betiteltes 14. Studioalbum steht nun also endlich in den Verkaufsregalen.

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Zeitlose Songwriterkost stadiontauglich inszeniert

Der 39-jährige Musiker schüttelt darauf elf unaufgeregte Songs aus dem Ärmel, die seine Komfortzone nie verlassen: Ryan Andams bleibt fest im Folk, Rock, Country und Blues verwurzelt und setzt dabei auf eine zeitlose Inszenierung - ganz im Stil von großen Vorbildern wie Bruce Springsteen und Tom Petty.

Stadiontaugliche Melodien verpackt er stimmungsvoll, aber ohne Schnörkel. Lediglich mit robust-kernigen Gitarrenriffs versteht er es Akzente zu setzen. Keinen Geringeren als Hollywood-Star Johnny Depp lässt er bei den Songs "Kim" und "Feels Like Fire" beherzt in die Saiten greifen. Mandy Moore unterstützt ihren Mann fast unbemerkt als Backgroundsängerin.   

Völlig zu Recht fungiert gleich der CD-Opener "Gimme Something Good" als erste Single: Die Nummer gibt sich zunächst bluesig in der ersten Strophe, um dann in einen wunderbar eingängigen Refrain überzugehen. So ein bisschen Mainstream-Sound steht Ryan Adams erstaunlich gut.

Ein solides Album auch ganz ohne Knalleffekt

Auch Nummern wie das schwungvoll-rockige "Trouble" und das radiotaugliche "Tired Of Giving Up" machen einen vorsichtigen Schritt in Richtung Pop, ohne dabei zu Belanglosigkeiten zu verkommen. Dies verhindern allein Ryans poetischen Lyrics mit dem Hang zur Melancholie. Lediglich beim allzu routinierten "Stay With Me" lässt er sich dann doch zu ein paar abgenutzten Textfloskeln hinreißen. Halb so schlimm: Die gefühlvolle Folk-Ballade "My Wrecking Ball" und das atmosphärische "Shadows" entschädigen mit ganz viel Gänsehautfaktor.

Es braucht also gar keinen großen Knalleffekt, um ein solides Album abzuliefern. Ryan Adams unterstreicht mit dem neuen Songmaterial seine Qualitäten als verlässlicher Songwriter mit einem tollen Gespür für kleine und große Hymnen.

Link: www.paxamrecords.com

Veröffentlichung am 05.09.2014 (Sony Music)

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    Ryan Adams: Ryan Adams
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