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My Glorious: Rock-Karriere in Eigenregie

My Glorious: Rock-Karriere in Eigenregie © My Glorious

Irgendwo zwischen Coldplay, Mando Diao und The Killers rocken sich My Glorious langsam, aber sicher nach oben.

My Glorious sind eine britisch-österreichische Indie-Rockband, bestehend aus Sänger Sami Goodenough und den Zwillingsbrüdern Gregor und Paul Sailer. Das Trio veröffentlichen mit "Hold What We Can Hold" bereits ihr drittes Album. Trotz stets wachsender Fangemeinde in Österreich, Großbritannien und Deutschland sowie solider Kritiken blieb den Jungs der große Drurchbruch bislang verwehrt.

Vielleicht liegt das aber auch daran, weil My Glorious ihre Karriere ganz bewusst in Eigenregie steuern und ohne eine große Plattenfirma im Hintergrund agieren. Gleich zum Bandstart  im Jahre 2008 gründeten die drei Rocker eine eigene Aktiengesellschaft in den USA, um finanziell unabhängig von der Musikindustrie zu bleiben und so auch ihre musikalische Integrität zu wahren. So müssen sie sich allerdings ohne gezielte Promo-Aktionen eines Plattenriesen einen Namen und einen guten Ruf erspielen. Als Support-Act von Revolverheld, Jupiter Jones und Delirious ist My Glorious das bereits erfolgreich gelungen.

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Stimmungsvoller Songwriter-Rahmen

Mit ihrem neuem Songmaterial dürfte die Band ihren Bekanntheitsgrad abermals um eine Stufe steigern können. Das von James Kenosha (Kensington, Mikky Ekko) produzierte Album bewegt sich auf internationalem Niveau und ist um Abwechslung bemüht, um ein möglichst breites Publikum anzusprechen.

Der stimmungsvolle, reduzierte Opener "Let Me Know" sowie das Album-Finale mit dem hymnischen "Mountain Off My Back" geben dem Longplayer einen angenehmen Songwriter-Rahmen. Dazwischen wird es mal rockig-robust wie bei "If Tonight Is Tonight" und "Satellite", richtig elektronisch wie bei "James Dean" und "Sparks" und auch ganz schön düster-depressiv wie bei "I Was Always The Suspicious One" und "This Love Is Tired".

Gemeinsamer Song mit Idan Raichel

Die wohl radiotauglichste Nummer "Fight With The Fire", ein Duett mit Israels Popstar Idan Raichel, erinnert mit seiner verträumten Melodie und dem melancholischen Gesang an Coldplay. Um noch ein paar mehr ungeliebte Vergleiche zu bemühen, sei "Hold What We Can Hold" auch Fans von Mando Diao und The Killers ans Herz gelegt. My Glorious kopieren zwar nie direkt die Erfolgsrezepte ihrer etablierten Bandkollegen, liebäugeln aber unüberhörbar mit den typischen Sound- und Stimmungswelten der Konkurrenz.

Was in dieser Hinsicht noch an eigenem Profil fehlt, gleichen die Newcomer mit ihren Songwriting-Qualitäten aus: Statt 08/15-Floskel-Lyrics überzeugen My Glorious mit tiefgründigen, sehr poetischen Texten, die aufhören lassen.

Link: www.myglorious.com

Veröffentlichung am 15.08.2014 (Phonector - Recordjet / Membran)

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    My Glorious: Hold What We Can Hold
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