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Anastacia feiert Wiederauferstehung mit gefühlvollen Pop-Balladen

Anastacia feiert Wiederauferstehung mit gefühlvollen Pop-Balladen © Ralf Strathman

Mit ihrem neuen Silberling "Resurrection" bewirbt sich Anastacia nach krankheitsbedingter Zwangspause um den Titel als neue Balladenkönigin.

In den letzten Jahren war es sehr still um US-Sängerin Anastacia geworden. Ihr 2008er-Album "Heavy Rotation" konnte genauso wenig an alte Erfolge anknüpfen wie das 2012 veröffentliche Coveralbum "It's A Man's World". Ausgerechnet als Anastacia ein Comeback mit neuen Songs angehen wollte und die Arbeiten an ihrem sechsten Studioalbum begann, erhielt sie eine weitere Schockdiagnose: Der Brustkrebs war zurückgekehrt!

Doch wie schon zehn Jahre zuvor kämpfte der 1968 in Chicago geborene Star erfolgreich gegen die Krankheit an. Anastacia unterzog sich einer beidseitigen Mastektomie und vollendete das Songwriting und die Aufnahmen zu "Resurrection" ("Wiederauferstehung") noch während ihrer Genesungszeit in den letzten Monaten. Nun fühlt sich die Powerfrau wieder gesund und fit, um ins Rampenlicht zurückzukehren.

Flashback zurück ins Jahr 2004

Ähnlich wie die Songs auf ihrem Longplayer "Anastacia" aus dem Jahre 2004 spielt auch in den neuen Stücken ihre Krebserkrankung eine zentrale Rolle. Es besteht ein deutlicher Überschuss an emotionalen Balladen, die jedoch alles andere als düster und traurig ausgefallen sind. Vielmehr singt Anastacia darüber, wie sie auch in der schweren Zeit Kraft gefunden hat, an morgen zu denken.

Niemals aufgeben, stark bleiben, weiterkämpfen - so könnte man die wesentliche Botschaft der Titel zusammenfassen. Diese Hoffnungsparolen serviert Anastacia leider recht floskelhaft und begleitet von allzu vertrauten Wohlfühlakkorden.

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Die erste Single-Auskopplung "Stupid Little Things" klingt gar wie eine Neuauflage ihres bekannten Hits "Left Outside Alone". Hymnische Pop-Balladen wie "Broken Wings" und "Apology" verlaufen dagegen nach Schema F, gehen aber gerade deshalb so gut ins Ohr und bringen viel Chartspotenzial mit.

Markante Röhre, austauschbare Songs

Trotz der sehr persönlichen Lyrics wirken die Songs sehr austauschbar. Lediglich Anastacias kratzige und unverkennbare Soulröhre kann sie vor der Beliebigkeit bewahren. Zum Glück ist die Musikerin auch wieder vom Plastik-Popsound abgekommen, der vermutlich Hauptursache für das Scheitern von "Heavy Rotation" gewesen war.

Mit "Resurrection" besinnt sich Anastacia zurück auf ihren bewährten Stilmix aus Pop, Rock und Soul. Der große Aha-Effekt bleibt so allerdings aus. Ob das für eine erfolgreiche Wiederauferstehung reicht?

Link: www.anastacia.com

Veröffentlichung am 09.05.2014 (Bmg Rights Management - rough trade)

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    Anastacia: Resurrection
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