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The Heavy: Voll retro und doch modern

The Heavy: Voll retro und doch modern © Dan Kendall

The Heavy lassen sich auf ihren neuen Album "Sons" einmal mehr in keine Schublade stecken. Doch stopp! Wer sind eigentlich The Heavy?!

Die PR-Agenturen dieser Welt schaffen es in ihren Werbetexten, jede noch so unbekannte Band wie erfolgreiche Superstars darzustellen. Spätestens beim Anhören des neuesten Outputs der Musiker drängt sich dann aber oft eine Frage auf: Nicht euer Ernst?!

Im Falle von The Heavy verhält sich das zum Glück anders. Dem britischen Quartett blieb der ganz große internationale Durchbruch bislang verwehrt. In den USA und in ihrer Heimat gelangen Sänger Kelvin Swaby, Gitarrist Daniel Taylor, Bassist Spencer Page und Schlagzeueger Chis Ellul aber gerade mit ihren letzten beiden Alben "The Glorious Dead" (2012) und "Hurt & The Merciless" moderate Erfolge.

Songs für einen packenden Soundtrack

Ihre Songs kennen vor allem Serien- und Filmfans aus Produktionen wie "True Blood", "The Vampire Diaries", "Suits", "Dallas Buyers Club" und "The Hateful Eight". Die Musik von The Heavy bietet sich auch regelrecht für stimmungsvolle Soundtracks an. Ihr mitreißender Stilmix aus Rock, Soul und Funk strotzt vor Kraft und Energie. Damit lassen sich natürlich perfekt Emotionen untermalen.

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Auf ihrem fünften Werk "Sons" könnte nahezu jeder der elf enthaltenen Titel wieder als Atmosphären-Lieferant für Bewegtbilder herhalten. Gleich der wuchtige Opener "Heavy For You" wäre mit seinen kratzigen Gitarrenriffs und den motivierenden Bläsern die perfekte Hymne für einen Boxerfilm.

Funk in bester James-Brown-Manier

Der Ring wird dann direkt zur Tanzfläche mit der soulig groovenden Nummer "The Thief", die für ganz viel Motown-Feeling sorgt. In bester James-Brown-Manier geht mit "Better As One" der Funk ab. Wie schaffen es The Heavy nur, gleichermaßen retro wie modern zu klingen?

Die Frage kann beim erneut mehr rockigen "Fire" gleich noch einmal gestellt werden. Und das Tempo will einfach nicht nachlassen: "Fighting For The Same Thing" packt wieder mit einer griffigen Bläser-Hookline und funkigen Akzenten. Danach haben wir uns eine kurze Verschnaufpause mehr als verdient: Gechillt werden darf aber nur gut eine Minute lang beim instrumentalen Intermezzo "Hurt Interlude", das quasi als Intro zum spacigen "Put The Hurt On Me" dient.

Noch mehr Richtung 70er-Sound wagen sich The Heavy mit dem Disco-Track "Simple Things", der allerdings ein wenig abfällt. Halb so schlimm: Mit "A Whole Lot Of Love" kracht nämlich direkt im Anschluss einer der stärksten Songs des Albums mit viel Gitarren-Power aus den Boxen.

The Heavy passen in keine Schublade

Mit "What Don't Kill You" beweist die Band, wie toll ihnen auch ein Pop-Stück im Stil der Gorillaz steht. Kelvin und Co lassen sich einfach in keine Schublade stecken. Der Rausschmeißer "Burn Right" schlägt schließlich sogar bluesige Töne an. Auch das hört sich verdammt gut an!

Das größte Manko der Scheibe: Sie ist viel zu schnell vorbei. Dem PR-Text zu "Sons" gilt es aber nicht zu widersprechen: Bei The Heavey handelt es sich definitiv um eine Band, die man kennen sollte.

Mehr Infos zur Band: www.theheavy.co.uk

Veröffentlichung am 17.05.2019 (BMG Rights Management / Warner)

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  • Rezension zu:
    The Heavy: Sons
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